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Vorbereitung auf die Einhaltung des EAA im Jahr 2025: Aktuelle und künftige Vorschriften
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Genau, der Plan für heute ist, einen ersten Überblick zu verschaffen darüber, insbesondere welche Regularien sind in der aktuellen Entwicklung, die ihren Gipfel befindet im nächsten Jahr im Juni. Welche Regularien sind da relevant? Welche Bedeutung und in welchem Zusammenhang stehen diese einzelnen Regularien? Und darauf basierend dann einen Blick darauf zu werfen, was bedeutet das für den Markt und was sind entsprechend passende Schritte. Dementsprechend ist auch unsere Agenda heute aufgebaut. Wir starten, wie gesagt, mit dem Verständnis der EAA-Vorschriften. Das ist natürlich nicht ganz richtig, weil es mehrere Vorschriften neben dem EAA sind, aber das wird hoffentlich gleich alles nach dieser Sitzung klarer sein. Den Auswirkungen auf den Markt, die Schritte, die man zur Vorbereitung treffen kann oder beziehungsweise die man jetzt schon einleiten kann, um entsprechend die eigene Internetpräsenz barrierefrei zu gestalten. Und als letzten Punkt werden wir dann entsprechend noch auf die Vorteile über die Konformität hinaus eingehen. Also werden wir uns vorher hauptsächlich auf die gesetzlichen Situationen und deren Auswirkungen stützen und danach dann aber auch betrachten, warum es durchaus interessant und relevant sein kann, Inhalte barrierefrei zur Verfügung zu stellen, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Genau, und dann wie eben schon von Celine angemeldet, am Ende haben wir noch mehr als genug Zeit für Fragen und Antworten offengelassen. Das heißt, da können wir dann gerne auch noch in den direkten Austausch gehen. Ich habe mal einige Normen rausgesucht, die in irgendeiner Form mit Barrierefreiheit zu tun haben und habe die entsprechend hier aufgelistet. Und wie man sieht, ist es ein ziemlich gutes Chaos, dem man sich hier gegenüber sieht, wenn man sich erstmal prinzipiell damit beschäftigt, ja, Barrierefreiheit, was bedeutet das für mich denn jetzt überhaupt? Konkret ist es natürlich so, dass alle diese Normen ihre Bedeutung, ihre Daseinsberechtigung haben. Wir werden uns heute aber reinkonzentrieren auf das, was am 28.06.2025 in Kraft tritt, nämlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Aber da das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz alleine uns nicht genügend Dinge sagt darüber, was für Voraussetzungen zu erfüllen sind, werden wir uns die Normen anschauen, die damit entsprechend in Verbindung stehen. Und das sind konkret diese vier. Wir haben zum einen den EAA, den European Accessibility Act, die WCAG, die Web Content Accessibility Guidelines, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz oder BFSG, das ist übrigens ein Wort, bei dem internationale Kollegen immer mit den Ohren schlackern, weil das so ein schönes deutsches zusammengesetztes Wort ist, das dann irre lang ist. Genau, das letzte ist die EN 301549. Wir starten mit der WCAG. Die WCAG sind der technische Standard für barrierefreie digitale Inhalte. Sie definieren, welche konkreten Anforderungen gegeben sein müssen, damit Dinge barrierefrei konsumiert werden können. Das Ganze handelt sich hierbei nicht um eine Rechtsnorm, im Gegensatz zu dem, was wir im weiteren Verlauf sehen werden, sondern es handelt sich um einen Katalog an Prüfpunkten, die bereitgestellt werden vom World Wide Web Konsortium, die auch für so Dinge zuständig sind wie Standards für HTML und so weiter zu definieren, damit halt Inhalte im Internet so zur Verfügung gestellt werden oder konsumiert werden können, wie sie konsumiert werden sollen. Und innerhalb der WCAG gibt es die Web Accessibility Initiative und die wiederum ist damit beschäftigt, die Web Content Accessibility Guidelines oder WCAG bereitzustellen. Vielleicht kurz zum Hintergrund. Hinter der W3C steckt auch jetzt kein staatliches Unternehmen oder keine staatliche Organisation, sondern das sind Einheiten aus verschiedenen Bereichen, die viel mit den Themen im Internet zu tun haben. Das heißt, wir haben große Unternehmen natürlich, wir haben Universitäten, Harvard Universität und so weiter und die treffen sich dann entsprechend regelmäßig in Gremien, setzen sich zusammen und diskutieren da, was eventuell im Zeichen der Zeit an Änderungen für bestehende Standards oder an Schaffung für neue Standards relevant sein könnte. Daneben haben wir die EN 301549, das ist die Norm für Barrierefreiheit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und die legt die technischen Anforderungen für die barrierefreie Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen fest, basierend auf den Prinzipien der WCAG und erweitert auf Hard- und Software. Nächster Punkt wäre der European Accessibility Act. Der European Accessibility Act, wie der Name schon sagt, wurde auf europäischer Ebene erlassen und legt die Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen fest, um in allen EU-Mitgliedstaaten einheitliche Standards zu schaffen. Er fordert dann dementsprechend auch, dass digitale Inhalte wie Websites und Apps barrierefrei gestaltet sind. Wichtig ist hier zu verstehen, warum ich auch in dieser Reihenfolge jetzt darauf eingehe, der EAA selber zum Beispiel sagt in keiner Form, was konkret gegeben sein muss, damit etwas barrierefrei ist. Dafür verweist er auf die EN 301549 und die wiederum verweist auf die WCAG. Deswegen ist es wichtig, diese Kette an Normen zu kennen, um zu wissen, wo man reinschauen muss, um entsprechende Anforderungen zu verstehen. Und der letzte Spieler in der Reihe ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, was wiederum die Ausformulierung der europäischen Norm ist für das deutsche Rechtsgebiet. Also in dem Szenario ist es so, ich bin jetzt kein Rechtsanwalt, aber vom Prinzip ist es bei den meisten Normen so, dass wenn auf europäischer Ebene ein Gesetz erlassen wird, das nicht von sich aus rechtsbindende Wirkung in einem Mitgliedstaat entfaltet. Ich meine, es gibt auch Ausnahmen, aber wie gesagt, kein Experte. Sondern es muss erst im nationales Recht transformiert werden, um dann entsprechend in den Mitgliedstaat zur Geltung zu kommen. Und das ist in unserem Fall, im deutschen Fall, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Ich weiß es noch von Österreich, da gibt es das BAFG, ich glaube, das ist das Barrierefreiheitsgesetz, was in einem ähnlichen Szenario verläuft. Aber genau, das wird dann in allen Mitgliedstaaten, gibt es das entsprechend in ähnlicher Gestaltung. Nochmal zusammengefasst. Das Ganze, beziehungsweise jetzt gehen wir das mal andersrum an, das Ganze hat seinen Anfang genommen mit den EAA, nicht historisch, ich glaube, die EN 301549 war vorher, aber von der Auswirkung her fängt es an bei der EAA, beim European Accessibility Act. Der wiederum wurde transformiert in nationales Recht in Form des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes, was in Kraft tritt am 28.06.2025. Das BFSG wiederum macht keine Aussage dazu, was für Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Inhalte als barrierefrei wahrgenommen werden, sondern verweist dafür auf den European Accessibility Act. Dieser wiederum verweist auf die EN 301549 und diese wiederum verweist auf die WCAG. Wie vorhin erwähnt, wichtig zu beachten, die WCAG selber ist keine Rechtsnorm, das ist ein Kriterienkatalog, der vom World Wide Web Konsortium zur Verfügung gestellt wird. Genau, um die Auswirkungen auf den Markt zu betrachten, kann man zunächst mal schauen, was sind denn die Ziele gewesen überhaupt dieser Konstruktion mit dem European Accessibility Act. Die Grundidee ist eine Harmonisierung und Marktvereinheitlichung und die Sicherstellung einheitlicher Standards zwischen allen Mitgliedstaaten. Und damit soll halt ein einheitliches Niveau der Barrierefreiheit innerhalb der Mitgliedstaaten erreicht werden und damit auch Handel vereinfachen. Was bedeutet das für Unternehmen an Chancen? Wenn ich meine Inhalte barrierefrei zur Verfügung stelle und das auch entsprechend mit zeitlichem Vorlauf mache, dann habe ich die Möglichkeit zu sagen, okay, ich kann Kunden, Nutzer meiner Plattform schon mit barrierefreien Inhalten überzeugen und habe die Möglichkeit, mich auch in den Köpfen der Nutzer oder der Kunden an der Stelle zu etablieren als barrierefreies Unternehmen. Und das greift auch ein bisschen auf den letzten Punkt in dieser Reihe zurück, auf die Präsentation als inklusives Unternehmen. Also ich habe hier die Möglichkeit, auch nach außen klar zu kommunizieren, dass ich ein soziales Statement damit abgeben möchte. Daneben habe ich den Vorteil, dass die Anforderungen, die umgesetzt werden müssen, um die Bedingungen der WTG und des IAA umzusetzen, auch dazu führen, dass neue Technologien vielleicht integriert werden, dass ich auch eine gute Code-Basis schaffen muss, damit entsprechend diese Inhalte von assistiven Technologien gut konsumiert werden können. Natürlich kommt das Ganze auch mit Herausforderungen einher und da sind logischerweise an erster Stelle zu nennen die Kosten und Ressourcen. Die Anpassungen, das ist natürlich ganz extrem davon abhängig, wie komplex die eigene digitale Landschaft ist, können unter Umständen sehr, es kann sehr aufwendig sein, diese Inhalte zu realisieren oder die barrierefreien Inhalte zu realisieren. Und je komplexer und vielfältiger mein eigener Kosmos ist, desto unterschiedlicher können auch noch die Anforderungen verschiedener Touchpoints sein, um zu diesem Punkt zu kommen. Zusätzlich besteht natürlich immer noch auch die Frage, müssen wir das überhaupt von der rechtlichen Perspektive, sollten wir das aus den Perspektiven, die wir später noch betrachten werden und all diese Dinge zu klären, kostet Zeit, sorgt nicht unbedingt für Sicherheit und ich muss natürlich darüber hinaus auch Menschen dafür abstellen, die entsprechende Aufgaben übernehmen können. Genau. Und daneben gibt es noch den Faktor, dass je nachdem in welcher Branche ich unterwegs bin, wenn man es jetzt rein wirtschaftlich betrachtet, der direkte Mehrwert, den ich durch barrierefreie Inhalte schaffen kann, vielleicht für mich selber als Hersteller unter Umständen gar nicht die große Auswirkung hat. Also sagen wir, ganz einfaches Beispiel, es ist auch sehr stumpf, weil es natürlich nicht so einfach betrachtet werden kann, aber ich bin ein Hersteller von Automobilen, dann werden natürlich nicht sehende Menschen nicht meine primäre Zielgruppe sein. Natürlich muss ich ganz viele Faktoren damit berücksichtigen, warum es unglaublich relevant ist, trotzdem die Inhalte barrierefrei zur Verfügung zu stellen und da werden wir gleich auch nochmal drauf eingehen. Aber wenn ich ganz einfach und gerade aus vorwärts denke, ist es natürlich so, dass ich jetzt nicht da meine primäre Zielgruppe mit anspreche. Daneben haben wir dann noch die fortlaufende Anforderung, also wenn wir bisher betrachtet haben, dass es mit Aufwänden verbunden ist, auf einen initialen guten Stand zu kommen, dann habe ich natürlich darüber hinaus auch die Herausforderung, dass ich im weiteren laufenden Betrieb entsprechende Standards etablieren muss oder Prozesse etablieren muss, um sicherzustellen, dass ich nicht nur auf einen guten Stand komme, sondern auf einen guten Stand auch bleibe, weil sonst habe ich nichts davon im Endeffekt. Welche Schritte können wir unternehmen, um Vorbereitungen zu treffen oder um zu einem guten barrierefreien Stand zu kommen? Es gibt natürlich tausend Wege nach Rom. Was ich jetzt hier beschreibe, ist das, was wir erfahrungsgemäß als Best Practices bei uns erleben und auch bei unseren Kunden und Partnern im Regelfall in ähnlicher Form antreffen. Ich werde immer mit einer initialen Prüfung starten. Das ist einfach im Endeffekt das Abholen einer Wasserstandsmeldung. Also ich muss erstmal schauen, was muss ich überhaupt machen? Es gibt Unternehmen, die schon seit Jahren an den Themen arbeiten. Es gibt Unternehmen, die erst vor kurzem damit angefangen haben, sich dieses Thema auf die Agenda zu schreiben und dementsprechend kann der Status Quo halt komplett unterschiedlich sein. Ich würde dementsprechend empfehlen, an der Stelle mit einem automatisierten Test zu starten und einen manuellen Test dann im Anschluss durchzuführen. Vielleicht macht es kurz Sinn, hier darauf einzugehen, was auch die Unterschiede und die unterschiedlichen Anwendungsbereiche von automatisierten und manuellen Tests sind. Also mit automatisierten Tests ist gemeint, dass ich mit einer Softwarelösung hingehe und sage, ich analysiere möglichst viel in der Breite. Und das ist auch ein Riesenvorteil von automatisierten Tests. Ich kann mit automatisierten Tests jede Seite meiner digitalen Präsenz analysieren, unabhängig davon, wie komplex meine Architekturlandschaft aufgebaut ist. Die manuellen Tests haben den Vorteil, dass sie alle Prüfpunkte überprüfen können, die die WCAG fordert, was automatisierten Tests teilweise vorbehalten ist. Also als ganz einfaches Beispiel, sinnvolle Reihenfolge der Navigation ist so ein Klassiker, der eher im Bereich der manuellen Tests beheimatet ist. Und perspektivisch wird es auch so sein, dass diese zwei Funktionen zusammenleben werden, weil das letzte Mal, als ich zumindest reingeschaut habe, enthielt der Entwurf der Version 3.0 der WCAG auch eine Anforderung für manuelle Prüfungen durch Betroffene. Das heißt, an der Stelle wird es perspektivisch auch notwendig sein, für Konformität entsprechend manuelle Tests zu integrieren. Das ist mit einem Voranschreiten der KI wird es trotzdem an der Stelle nicht möglich sein, wenn das sich weiter entsprechend entwickelt, dass es rein auf automatisierten Tests durchgeführt wird. Genau, und dementsprechend spielen diese zwei Testmethoden perfekt Hand in Hand. Ich habe die automatisierten Tests, mit denen ich die Masse abdecken kann. Ich habe die manuellen Tests, mit denen ich quasi die individuellen Anforderungen punktuell überprüfen kann und komme so zu einem sehr guten gesamtheitlichen Bild. Im nächsten Schritt fange ich dann an, die identifizierten Probleme zu beheben. Das bedeutet zum einen, dass ich damit starte, in den Austausch mit den beteiligten Teams zu gehen, in die Redaktionen zu gehen, Entwicklung etc., also alle, die am Content-Schaffungsprozess beteiligt sind und hier natürlich Support leisten muss. Ich muss Fortbildungen bereitstellen. Also es soll im Endeffekt nicht heißen, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin zum Barrierefreiheitsexpertin oder Expertin ausgebildet werden müssen, aber so ein Grundverständnis ist extrem hilfreich. Ein ganz einfaches Beispiel, wenn ich bei einem Entwickler, einer Entwicklerin ein gutes Grundverständnis schaffe, dann wird im Entwicklungsprozess bereits klar sein, okay, ich lege jetzt hier ein Bild an, das muss natürlich ein Alt-Deck haben, weil XYZ und dann spare ich mir quasi die spätere Revision und die Anforderungen, dass ich das Ganze wieder zurückrollen muss, erneut durch die QA gehen muss und so weiter. Und das beinhaltet natürlich auch einen Wissenstransfer, das heißt, ich muss an der Stelle sicherstellen, dass die richtigen Ansprechpartner die richtigen Informationen haben. Ist das sichergestellt, ist der letzte Schritt dann, dass ich in die tatsächliche Problembeseitigung einsteige. Und wenn ich damit durch bin, dann würde ich nochmal eine abschließende Prüfung machen, die wieder besteht aus automatisierten und manuellen Tests, um sicherzustellen, dass entsprechend möglichst viele Probleme behoben wurden oder ich zumindest auch erklären kann, warum ein gewisses Problem vielleicht nicht behoben wird. Und der letzte Schritt ist dann zu schauen, okay, wie komme ich von hier aus jetzt in guten fortlaufenden Modus, in Wartungsmodus. Das heißt, wie komme ich zu einer Situation, dass ich sagen kann, ich habe in regelmäßigen Zyklen die Möglichkeit, ein Review durchzuführen und in diesem Review mache ich dann automatisierte Tests oder ich lasse die automatisierten Tests direkt in meine redaktionelle Arbeit mit einfließen und wir werden uns das gleich noch ganz kurz am Beispiel unseres eigenen Tools aus dem Kontext einstellen. Ich will das jetzt hier nicht zur Kaffeefahrt verkommen lassen, aber es soll dafür dienen, dass alle Beteiligten gutes Verständnis haben, wie das konkret aussehen kann, wenn ich mit entsprechenden Tools im Alltag arbeite. Genau, werfen wir da mal einen Blick drauf. Den meisten im Raum dürfte FirstBird bekannt sein, deswegen brauche ich jetzt nicht groß darauf einzugehen, was hier der Content Creator genau macht und wo wir uns hier befinden. Worauf ich eingehen möchte, ist die Integration von DQM, dem Digital Quality Management von Crown Peak und hier habe ich jetzt die Möglichkeit, über einen entsprechenden Report auf der rechten Seite direkt in der redaktionellen Arbeit zu sehen, ah okay, hier sind Probleme, jetzt sehe ich gerade, dass ich das Problem anscheinend beseitigt habe. Ich schaffe es nochmal kurz, damit man die Funktionalität besser verstehen kann und man sieht schon, ich habe jetzt eine Änderung vorgenommen und entsprechend hat sich hier der Report aktualisiert, der Fehler wurde gefunden. Wenn ich draufklicke, springt der Fokus auch entsprechend hier hin, man sieht einen roten Rahmen als Highlighting drumherum und dann kann ich einfach hingehen und sagen, okay, ich passe das mal an. Alltag ist leer, sollte er nicht sein, dann füge ich hier ein Alltag hinzu, es wird wieder erneut analysiert und der Fehler ist beseitigt. Ich habe hier auch die Möglichkeit zu sagen, ich will auf gewisse Bereiche filtern und mich darauf konzentrieren, das bleibt komplett mir überlassen, wie ich hier entsprechend mitarbeiten möchte. Genau, vielleicht eine kurze Sache noch zur Erklärung. Wir haben vom Prinzip her bei DQM und es gibt viele andere Tools, die mit einem ähnlichen Ansatz arbeiten, zwei Herangehensweisen. Wir haben einmal die Integration, die wir gerade gesehen haben, also die Möglichkeit per API in Echtzeit entsprechende Analysen durchzuführen und hier entsprechend gerade im Kontext der Integration, das in den redaktionellen Prozess einfließen zu lassen, sodass ich den Vorteil habe, dass problematische Inhalte so gar nicht erst das Licht der Welt erblicken, sondern ich kann halt auch schon während der redaktionellen Arbeit sicherstellen, dass die Anforderungen der WCAG weitestgehend erfüllt werden. Daneben, da gehen wir gleich noch kurz drauf ein, habe ich das Dashboard. Das Dashboard stellt eine Zusammenfassung über einen Crawler analysierter Inhalte zur Verfügung und hat den riesen Vorteil, dass es vollkommen egal ist, in welchem CMS ich arbeite. Gerade bei größeren Unternehmen gibt es ja häufig Situationen, dass auch mehr als eine Content Management Lösung im Einsatz ist. Und da habe ich mit dem Dashboard eine super Möglichkeit, über ein oder mehrere Seiten hinweg entsprechende Analysen durchzuführen. Werfen wir gleich aber noch ganz kurz einen Blick drauf. Genau, und hier noch kurz auf die Integration eingegangen. Ein riesiger Vorteil, den ich hier zusätzlich noch habe, ist, all das, was wir hier an Ergebnissen in der Analyse herausfinden, lässt sich in FirstBird auch in die Workflows integrieren. Und das ist wichtig, weil dadurch nehme ich halt eine zusätzliche Last von den Schultern der Redakteurinnen und Redakteure, nämlich das proaktiv dran denken müssen, ah, ich muss noch Barrierefreiheit kontrollieren. Das wird entsprechend, lässt sich das in die Workflows integrieren und dann kann man alles mögliche konfigurieren, wie immer bei FirstBird, was in den Workflows möglich ist. Also von, kann nicht freigegeben werden, bis wenn ich kritische Probleme identifiziert habe, dann muss es einen zusätzlichen Review geben oder, oder, oder. Genau, und das ist auch prinzipiell das Gesamt, die gesamte Idee der Softwarelösungen in dem Kontext, dass, natürlich könnte ich hingehen und sagen, ich bilde jeden meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu Barrierefreiheitsexperten aus und dann brauche ich auch keine Softwareunterstützung, aber das ist natürlich unrealistisch, weil das ist auch, sind Konstrukte, die befinden sich im Wandel und die entwickeln sich weiter und dann habe ich wahrscheinlich im Ergebnis ein ganzes Haus von Menschen, die mit Barrierefreiheit in der Tiefe sich auskennen, aber keine Zeit mehr haben, ihre Tatsache zu finden. Arbeit zu machen. Dementsprechend Softwarelösungen oder die manuellen Tests, also Unterstützung durch Agenturen, wo ich dann die Möglichkeit habe zu sagen, okay, das, ich, ich muss wissen, dass ich darauf achten muss, aber ich muss nicht konkret in der Umsetzung wissen, welche Dinge relevant ist. Da verlasse ich mich auf die Software in Kombination mit den manuellen Tests. Genau, kurzer Ausblick noch auf das Dashboard. Im Dashboard, wie gesagt, gibt es jetzt bei uns zwei Bereiche. Das eine ist einmal die Betrachtung einer konkreten Webseite. Ich kann jetzt hier auch in ein dediziertes Barrierefreiheitsdashboard schauen, kann dann sagen, ich habe hier die Erfolgskriterien, also vielleicht kurz zur Erklärung. Die WCAG sind aufgeteilt in der ersten Ebene in die vier PUR-Prinzipien. Perceivable, Operable, Understandable und Robust. Darunter sind sie aufgeteilt in Erfolgskriterien und unter den Erfolgskriterien habe ich dann konkrete Techniken, die, also kann man sich hier auch anschauen, das ist jetzt aus der Dokumentation der WCAG, kann ich dann anschauen, ah, warum ist das wichtig, wie kann ich es beheben, was hat das für Auswirkungen, wenn ich es nicht behebe. Genau, und das sind jetzt auch die Prüfpunkte entsprechend, die wir in DQM hinterlegt haben. Ich kann hier reinklicken, sehe dann in der Webseite, also ähnlich wie im Redaktionssystem eben auch, wo hier entsprechend das Problem beheimatet ist und kann auf diesem Weg in die Behebung einsteigen. Genau. Also ein Beispiel, was hier als Unternehmen herangetragen werden könnte, da war die Einschätzung eines Bekannten, der seines Zeichens IT-Fachanwalt ist, dass es darauf hinauslaufen wird, auf das Szenario, wir haben eine staatliche Behörde, die zur Überprüfung oder zur Sicherstellung der gesetzlichen Anforderungen bestellt ist, was vermutlich jetzt in der Breite nicht so die große Auswirkungen haben wird aufgrund personeller Einschränkungen, aber wir haben daneben auch noch die Situation, dass wir aufgrund des gesetzlichen Bedienstetens, den unlauteren Wettbewerb von Mitbewerbern belangt werden können. Hintergrundgedanke ist ganz einfach der, wenn ich die Ressourcen investiere, um meine Inhalte barrierefrei zu machen und mein direkter Wettbewerber tut das nicht, dann hat der natürlich mir gegenüber einen Vorteil, der ist unlauter und dementsprechend kann ich darüber Schadensersatzansprüche unter Umständen gelten. Genau, und dafür müssen wir halt die gesetzlichen Anforderungen, sprich konkret die Anforderungen der WCAG, so wie es aktuell aufgeschlossen ist, bestellt ist in der Version 2.1 in dem Level, also es gibt in der WCAG noch verschiedene Level, die, sag ich mal, die Intensität der Barrierefreiheit repräsentieren, im Level AA gewährleisten. Daneben gibt es aber natürlich noch weitere Motivatoren. Der einfachste und der naheliegendste ist vermutlich das ethische Handeln, weil es einfach nicht richtig ist, Menschen an der Teilhabe im Alltag auszuschließen aufgrund von individuellen Konstellationen und Situationen und ist aber realistisch betrachtet natürlich auch gerade im Business-Kontext, wahrscheinlich der Hebel mit der geringsten Wirkung, weil man natürlich immer schauen wird, dass man verfügbare Ressourcen in finanzielle Mehrwerte investieren wird. Aber ist auch gar nicht wichtig, weil darüber hinaus haben wir natürlich auch noch die Business-Komponente und die neben der erhöhten Reichweite stellt in ganz vielen Bereichen sicher, dass es sich auf jeden Fall rentiert, selbst wenn ich nicht rechtlich dafür verantwortlich bin, meine Inhalte barrierefrei zur Verfügung zu stellen, dies entsprechend trotzdem zu tun. Also, wie gesagt, zum einen verbessere ich die Sichtbarkeit und die Reichweite, einfach weil mehr Menschen meine Inhalte konsumieren können. Und wir denken so im klassischen Narrativ häufig über Barrierefreiheit aus dem Kontext der Menschen mit Behinderung. Aber das ist auch zu engstirnig gedacht. Daneben, also, einfaches Beispiel, was ich an der Stelle immer gerne bringe, stellen wir uns vor, wir haben einen Menschen, der seine Hand verloren hat. Das ist natürlich eine permanente Situation. Wenn ich mir jetzt aber einen Menschen vorstelle, der sich die Hand gebrochen hat, der steht vielleicht schon ähnlichen Herausforderungen, gegenüber, fällt aber schon klassisch nicht in den Bereich der Menschen, über die wir bei Barrierefreiheit nachdenken. Und wir können das auch weiter auf die Spitze treiben, wenn wir uns vorstellen, wir stehen in der Bahn und haben unsere Kopfhörer vergessen, sind ein rücksichtsvoller Mensch und möchten unsere Umwelt jetzt nicht mit einem Video beschallen, dann werde ich dieses Video nur konsumieren können, wenn es entsprechend mit Untertiteln versehen ist. Wenn nicht, dann vermutlich nicht. Und das bedeutet, ich kann halt sicherstellen, meine Inhalte, unabhängig von der individuellen Situation, Behinderung oder nicht Behinderung, kann vollkommen außen vor stehen dabei, konsumiert werden können, wie ich es mir als Ersteller des Contents gedacht habe. Genau, und dadurch erhöhe ich natürlich auch noch zusätzlich Nebenfaktoren wie einem optimierten Code und für assistive Technologien und Suchmaschinen erhöhe ich natürlich damit auch noch enorm meine Reichweite. Ich kann die Kunden überzeugen, weil meine Inhalte geräteübergreifend sehr gleich performen, was auch eine Anforderung dieser Pur-Prinzipien ist, also das ist die Robust-Komponente und ich schaffe durch Verwendung moderner Technologien entsprechende Nachhaltigkeit und kann sicherstellen, dass mein Code auch vernünftig lesbar ist, unabhängig von beispielsweise dem individuellen Entwickler. Und der letzte Punkt ist tatsächlich, klingt jetzt auch nach so einer eher nicht monetär messbaren Ebene, aber das Zeichen für digitale Inklusion ist nicht nur wichtig für, ich sag mal, das eigene Image, sondern es ist natürlich auch wichtig, einmal auf der Konsumentenseite, die inzwischen gerade bei den jüngeren Generationen hohen Wert darauf legen, aber auch insbesondere beim Thema Employer Branding. Das heißt, wenn ich sicherstellen kann, dass ich mich nach außen authentisch als inklusives Unternehmen positionieren kann, stelle ich damit ebenso sicher, dass meine Bewerber sich dessen klar sind und wissen, dass mein Unternehmen das darstellt, was sie sich unter Umständen an Werten von einem Arbeitgeber wünschen. Genau, und damit habe ich halt, in allen Bereichen schaffe ich Mehrwerte, unabhängig davon, ob ich dadurch Schäden vermeiden kann oder nicht. Natürlich, Schadensvermeidung ist wahrscheinlich so der Mindestansatz, auf den man sich konzentrieren muss, aber das Einzige, was ich damit sagen will, es ist absolut sinnvoll, auch darüber nachzudenken, welche Bedeutung Barrierefreiheit, ganz abgesehen davon, dass es das Richtige ist, noch über die Schadensvermeidung hinaus hat. Genau, und damit wären wir beim Thema Fragen und Antworten. Super, dann einmal schon mal vielen, vielen Dank. Ich schaue einmal eben rein. Ein, zwei Fragen haben uns auf jeden Fall schon erreicht. So, die erste wäre einmal, welche praktischen Schritte sollte mein Unternehmen sofort umsetzen, um die EAA-Deadline einzuhalten? Ja, das ist natürlich wie eben schon skizziert schwierig zu sagen, weil es dafür keine pauschale Antwort gibt. Jeder startet bei einer anderen Ausgangslage und je nach Ausgangslage ist es dann auch notwendig, entsprechend unterschiedliche Schritte vorzunehmen. Was man sagen kann ist, dass es sich im Regelfall empfiehlt, mit so den klassischen low-hanging fruits zu starten. Das heißt, das sind vor allem Probleme, die ich auf möglichst vielen Seiten mit möglichst wenig Arbeit beheben kann. Ein schönes Beispiel ist da immer eine der Anforderungen der WCAG ist, dass Links, die sich in einem neuen Tab öffnen, entsprechend markiert werden sollten. Hintergrund ist der, wenn ich mit einem Screenreader eine Seite lese, dann ist es eh schon unter Umständen nicht immer ganz einfach zu wissen, wo gerade sich der Kontext befindet dessen, was ich lese. Und wenn sich dann einfach ein Link in einem neuen Fenster öffnet, macht es das nicht einfacher. Das sind, ich habe sicherlich schon deutlich über 100 Demos von DQM gegeben. Es kam in fast jeder, also ich würde sagen mindestens 85 bis 90 Prozent der Fälle kam es vor. Und das war immer die Social Media Links in der Navigation. Die sind natürlich eine Sache, das muss Template-seitig einmal behoben werden und das Problem ist beseitigt. Genau, und das sind so die Sachen, mit denen man klassisch, außer es gibt jetzt irgendwas, was extrem pressiert, an der Stelle beginnen würde. Vielen Dank. Nächste Frage, ich sehe auch gerade schon, es kommen immer mehr rein. Vielen Dank. Nächste Frage, gibt es WCAG-Kurse, die ihr empfehlen könnt? Kurse habe ich jetzt ehrlich gesagt keine Kenntnis von, weiß ich nicht. Was ich natürlich empfehlen kann, ist, wir haben sowohl hauseigene Ressourcen, die wir bereitstellen können, um entsprechende Trainings durchzuführen, aber auch viele unserer Partner haben inzwischen eigene Experten-Teams dafür abgestellt, die auch entsprechend qualifiziert und zertifiziert sind. Um entsprechende Weiterbildungen anzubieten. Also wenn es da Interesse gibt, kommt gerne auf uns zu. Und dann schauen wir, dass wir irgendwie eine passende Lösung oder die passenden Teilnehmer zusammenbringen. Sehr gut. Genau. Andere Frage ist, wie können wir Barrierefreiheit in unsere digitale Strategie einbinden, ohne unsere bestehenden Arbeitsabläufe zu stören? Ja, also Arbeitsabläufe zu stören ist schwierig an der Stelle. Man wird natürlich in gewissen Review-Zyklen Anpassungen vornehmen müssen. Das heißt, natürlich muss ich die Gewährleistung der Barrierefreiheit sicherstellen und dafür muss ich auch regelmäßig entsprechende Tests durchführen. Was natürlich schon ein guter Ansatz ist, ist das, was ich eben gezeigt habe, wenn ich entsprechend in meinem redaktionellen Prozess schon ganz viele Fehler vermeiden kann und da gar nicht erst so an den Punkt komme, dass es so schlimm wird, wie wenn ich es einfach wieder nach, ich sag mal so dem Big Bang, wieder frei laufen lasse. Nächste Frage. Ab welcher First-Spirit-Version ist DQM verfügbar? Ja, gute Frage. Also es funktioniert in wahrscheinlich sehr vielen Versionen. Es ist garantiert ab der Version, ab der es released wird, was irgendwann, ich glaube, also released wurde, das DQM Connect, müsste ich nochmal rausfinden. Ich glaube, es war irgendeine Version vor einem Jahr, anderthalb circa. Aber das können wir gerne nochmal im Nachgang nachliefern, wenn wir die, wir schicken die Materialien ja noch rum, Celine, oder? Genau, morgen kommt direkt eine E-Mail. Okay, dann frage ich das nochmal nach, dann können wir das gerne bereitstellen. Super. Nächste Frage. Und zwar, eine Website hat in der Regel auch Downloads wie PDF und so weiter. Ich nehme an, dass das DQM-Tool nur die Seitenebene betrachtet, aber nicht PDF und so weiter. Welche Vorschläge gibt es hierzu, das zu berücksichtigen? Also DQM berücksichtigt in gewissem Umfang auch PDFs und Word-Dokumente etc., die auf Webseiten verlinkt sind. Das bezieht sich out of the box auf die Prüfung zum einen des Dateinamens, also dass der halt sprechend ist und nicht Untitled PDF lautet. Darüber hinaus aber auch auf die Frage, ob das Dokument für Barrierefreiheit geflaggt wurde, also ob es sich um ein UA-Dokument handelt. Darunter habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man jetzt konkret PDFs prüfen kann. Ich weiß, ich steckte da schon mal in der Diskussion drin und es gibt Tools, die dafür entsprechend abgestellt sind, aber wie das konkret aussieht, da würde ich mich zu weit aus dem Fenster lehnen, um da eine Aussage zu treffen, auch was meine Kompetenzen bei Barrierefreiheitsanforderungen an PDFs angeht. Genau. Nächste Frage ist einmal, wie sollte man mit Decorative und Complex Images umgehen? Die sollten ja kein Image alt haben. Genau. Also das hängt natürlich davon ab, mit welchem Tool man an der Stelle arbeitet. Ich kann die Frage jetzt gerne beantworten, wie wir das bei DQM handhaben. Bei DQM gibt es die Prüfung, hat das Image einen Alt-Tag und es gibt auch die Gegenprüfung, hat ein Decorative Image keinen Alt-Tag. Was wir natürlich an der Stelle brauchen, ist eine Möglichkeit für das Tool, um zu identifizieren, hierbei handelt es sich um ein dekoratives Bild. Das kann aber vom Prinzip her alles Mögliche sein. Das kann eine extra CSS-Klasse, eine Data-ID sein, die man anhängt. Das kann sich aus der Nomenklatur der Datei ableiten, das kann sich aus dem Ordnerpfad ableiten. Also da gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um entsprechend die Ausgangssituation so zu schaffen, dass DQM in der Lage ist, zu analysieren, ah okay, das ist ein dekoratives Bild, dann meckere ich nicht, wenn kein Alt-Tag da ist, sondern ich meckere, wenn einer da ist. Genau. Vielleicht kannst du die letzten 10 Sekunden nochmal wiederholen. Ich weiß nicht, ob es nur bei mir war, aber du warst kurz weg. Okay, klar. Dann wiederhole ich die Antwort vielleicht nochmal komplett, weil sonst weiß ich nicht, wo ich genau aufgehört habe. Also wie gesagt, es ist so, wir können in DQM halt definieren oder DQM-Informationen mitgeben, anhand derer sich DQM-Informationen Identifizieren lassen und dann gibt es zwei Prüfpunkte. Der eine prüft, hat ein Bild keinen Alt-Tag, dann wird ein Fehler angezeigt und der andere lautet, hat ein Decorative Image einen Alt-Tag, dann wird ebenfalls ein Fehler angezeigt. Und die Möglichkeit, dies zu identifizieren, kann halt Dateiname sein, Ordnerpfad sein, eine CSS-Klasse, eine Data-ID, da gibt es verschiedenste Möglichkeiten, die man verwenden kann, um dekorative Bilder zu identifizieren. Super. Vielen, vielen Dank. Gerne. Nächste Frage. Ist DQM in der FirstSpirit-Lizenz automatisch mit drin oder muss es extra gekauft werden? DQM ist ein optionales Modul, kann aber auch komplett losgelöst von FirstSpirit verwendet werden. Also das war, wenn wir uns eben daran erinnern, wir haben das Dashboard und die Integration gesehen. Klar, diese Integration funktioniert nur mit FirstSpirit aber das Dashboard funktioniert unabhängig vom CMS und die API des Dashboards steht auch offen zur Verfügung. Es gibt Integrationen für Sidecore und Adobe und kann dann entsprechend, es gibt noch eine dritte, ich vergesse es immer wieder, eben noch groß geprahlt, dass ich schon mehrere hundertmal oder mehr als hundertmal darüber gesprochen habe und trotzdem vergesse ich immer wieder die Integration. Egal. Genau. Und es gibt aber auch jederzeit die Möglichkeit, sich für andere Content-Management-Systeme selber da die Integration zu realisieren, da, wie gesagt, die API frei verfügbar ist. Die nächste Frage auch auf DQM und zwar, ob die DQM-Regeln individuell angepasst werden können? Ja, also die sind vollkommen frei definierbar. Es können auch zusätzliche Regeln hinzugefügt werden. DQM bezieht sich ja auch nicht nur auf Barrierefreiheit. Barrierefreiheit ist ein starker Faktor in DQM, aber es gibt auch Prüfungen, die auf Technical SEO abzielen. Es gibt Prüfungen, die auf Usability abzielen und darüber hinaus habe ich auch die Möglichkeit, jederzeit beliebige Prüfpunkte hinzuzufügen, solange sich diese Informationen aus dem DOM, also aus der Struktur der Webseite ablesen lassen. Also ein ganz einfaches Beispiel, was überhaupt nichts mit Barrierefreiheit zu tun hat. Wir hatten letztens einen Kunden aus dem Bankenbereich, da hat sich im Vorstand was geändert und es musste innerhalb kürzester Zeit auf mehreren Websites jedes Vorkommnis des Namens des alten Vorstandes beseitigt werden und entsprechend ersetzt werden. Und die Herausforderung war halt, dass in dem Kontext mehrere Content-Management-Systeme im Einsatz waren für die verschiedenen Länderwebseiten. Und da war es halt mit DQM eine ganz einfache Möglichkeit. Da hat man einen zusätzlichen Prüfpunkt angelegt und dann konnte innerhalb von wenigen Minuten identifiziert werden, wo da entsprechend noch der Name ausgetauscht werden muss. Hier perfekt. Nächste Frage ist einmal, vermerkt man dekorative Bilder durch Arial-Label oder Alltext? Da kann ich ganz offen und ehrlich antworten mit einem, ich habe gar keine Ahnung. Ist sicherlich interessant, kann ich auch gerne im Nachgang mal versuchen rauszufinden. Aber ich weiß nicht, was da Best Practice ist. Ich rede viel über das Thema Barrierefreiheit und kriege natürlich auch viel mit, aber bin nicht in der konkreten Umsetzung so stark involviert. Deswegen wäre es jetzt da heikel, wenn ich Antworten geben würde, basierend auf meinem Bauchgefühl. Okay, super. Dann würde ich sagen, Q&A-Session, soweit erstmal beendet. Das waren einige Fragen. Vielen, vielen Dank auf jeden Fall dafür. Ich denke mal, Jens, wie du auch schon ein, zwei Mal jetzt gesagt hast, wir gucken uns die Fragen nochmal im Genaueren an, können dann nochmal nachfassen in dem Follow-up, was morgen rausgeschickt wird. Genau. Generell, wenn noch Fragen im Nachgang auftreten sollten, kommen sie gerne auf uns zu. Wir sind gerne bereit, darüber zu sprechen. Und genau. Ansonsten danke ich mich fürs aufmerksame Zuhören. Und ich hoffe, dass ich ein bisschen Klarheit schaffen konnte, gerade bei dem Thema Regularien. Wir spielen die ganzen zusammen. Und ich habe gerade noch in die Q&A reingeschaut. Danke für das Feedback. Möchtest du noch abschließende Worte finden, Celine? Bitte. Sind wir noch da?