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Messe Berlin - Crownpeak Interview
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Success story for Messe Berlin going from on-premise to SaaS using Crownpeak's CMS
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Messe Berlin und was du machst, insbesondere deine Kontaktpunkte mit FirstSpirit? Sehr gerne, das mache ich. Mein Name ist Pascal Reis. Ich bin als Webmanager im digitalen Marketing von der Messe Berlin tätig. Als digitales Marketing verantworten wir, wie es der Name schon so ein bisschen vermuten lässt, die digitalen Produkte von der Messe Berlin sowie für all unsere Eigenveranstaltungen. Das bedeutet, wir sind zuständig für die strategische Weiterentwicklung von den Messe Berlin Webseiten, von zugehörigen Web-Applikationen, von unseren digitalen Event-Plattformen bzw. Aussteller-Plattformen, sowie von Native Apps. In unserem Team, also im Team von digitalen Marketing, habe ich die Rolle als Product Owner von First Spirit übernommen. Zusammen mit zwei KollegInnen sind wir außerdem für die Optimierung und Weiterentwicklung von unseren Webseiten tätig und wir verantworten diverse Web-Projekte. Möchtest du noch etwas ergänzen, was die Messe Berlin generell macht und wie er First Spirit einsetzt? Ich kann gerne ganz kurz etwas zur Messe Berlin sagen als Unternehmen. Wir hatten tatsächlich letztes Jahr unser 100-jähriges Jubiläum feiern. Das bedeutet, dass wir als Messe Berlin schon seit 1922 im internationalen Messe- und Kongresswesen tätig sind. Wir haben über 100 regionale, nationale und auch internationale Eigen- und Gastveranstaltungen, welche jährlich auf unserem Messegelände stattfinden. Wir haben gewisse Eigenveranstaltungen, die wir als internationale Leitmessen sozusagen definieren. Das ist unter anderem die Grüne Woche, die ITB Berlin, die Innotrans und die Fruit Logistica. Zusätzlich haben wir diverse kleineren Eigenveranstaltungen, Messen, Kongresse in den unterschiedlichsten Bereichen. Das bedeutet auch, dass die das dadurch, dass wir viele Eigenveranstaltungen haben, welche auch alle, also wo die Webseiten auch alle auf First Spirit basieren, bedeutet das im Umkehrschluss, dass wir gesamthaft über 20 Webseiten betreuen aus zentraler Sicht, aus digitales Marketing. Wir betreuen die nicht inhaltlich. Das wird dann jeweils wieder in den Veranstaltungsprojekten gemacht. Wir sind aber für die Weiterentwicklung, wie ich vorhin schon erwähnt habe, zuständig und wir sind Schnittstelle sozusagen von unseren Eigenveranstaltungen zu unserem Webdienstleister. Wir stehen für Fragen zur Verfügung, wenn es darum geht, die Webseiten zu optimieren und wie gesagt natürlich auch für diverse Weiterentwicklungen. Danke dir. Ihr habt ja First Spirit ursprünglich und Prem benutzt und habt dann irgendwann mal entschieden, in die Cloud zu migrieren. Kannst du vielleicht erklären, was da für die Ausgangslage war, was ihr vielleicht für Herausforderungen gesehen habt, was die Entscheidung getrieben hat, in die Cloud zu migrieren? Genau. Tatsächlich war es ein bisschen der Auslöser, dass wir sowieso eine Erneuerung unserer internen Infrastruktur vor drei Jahren durchgeführt werden. Wir hatten außerdem auch die Herausforderung, dass wir vor dem Dienstleisterwechsel standen. Also der Dienstleister, der unser Unprem-Rechenzentrum betrieben hat, wurde sozusagen ausgewechselt. Beziehungsweise mit dem Dienstleister haben wir nicht mehr weitergearbeitet. Deshalb wollten wir vor drei Jahren, was ist es jetzt ungefähr her, wollten wir von unseren komplexen Unprem -Rechenzentrumsbetrieben in die eSpirit Cloud umziehen, beziehungsweise in die First Spirit Cloud. Entschuldigung. Dabei standen wir natürlich vor unterschiedlichen Herausforderungen. Wie ich gesagt habe, fand gleichzeitig auch eine laufende Ausschreibung statt und wir mussten unseren Webdienstleister wechseln. Und die Cloud-Migration musste natürlich den laufenden Betrieben folgen. Also das heißt, unsere Webseiten, klar, die waren natürlich immer erreichbar und auch unsere Veranstaltungen, die haben natürlich stattgefunden. Zusätzlich, was zu Projektstätten sozusagen noch nicht bekannt war, aber uns dann auch vor eine zusätzliche Herausforderung oder zu einer zusätzlichen Herausforderung führte, war, dass der Switch in die Cloud-Umgebung tatsächlich gleich in den Anfangszeiten von der Covid-Pandemie stattfand. Das war tatsächlich für uns ein bisschen Chance und Risiko zeitgleich, weil wir gleichzeitig durch den Veranstaltungen durch den Ausfall von einigen Veranstaltungen hatten wir zwar viel mehr Flexibilität in der Umsetzung, aber wir konnten gleichzeitig dann natürlich auch nur auf beschränkte Ressourcen zurückgreifen. Deshalb war es ein bisschen Fluch und Sägen gleichzeitig tatsächlich. Interessante Situation. Kannst du vielleicht noch zusammenfassen, was die Ziele konkret für die Cloud-Migration waren? Genau. Also wir hatten tatsächlich verschiedene Ziele verfolgt. Also mit unserer On-Prem-Lösung. Also es war tatsächlich auch so ein bisschen der Unzufriedenheit mit der On-Prem-Lösung geschuldet. Wir hatten da immer gewisse Performance-Probleme, die, wie oben schon erwähnt, mit unserem internen Rechenzentrum wahrscheinlich auch zusammenhingen. Und außerdem passierte das alte System auch auf einer veralteten Systemlandschaft. Und gleichzeitig war auch oder wurde unser initiales First-Berry-Projekt, also wir nutzen First-Berry-Projekt schon seit seit mehreren Jahren, zumindest schon vor meiner Zeit bei der Messe Berlin. Also mindestens zehn Jahre ist das hier schon im Betrieb. Und das wurde so ein bisschen laufend aufgebaut und basierte auch etwas auf veralteten Strukturen. Sollagen zum Beispiel all unsere Veranstaltungsprojekte, also all unsere Webseiten lagen in einem First-Berry-Projekt. Und wir hatten zum Beispiel auch keine drei Systemlandschaften, auf die wir zurückgreifen. Das erschwert uns vor allem so ein bisschen die Weiterentwicklung. Das erschwert gewisse Workflows. Genau. Und mit der Cloud-Migration haben wir uns dann unter anderem natürlich eine bessere Performance erhofft. Wir haben uns einfacher Workflows erhofft und wir wollten uns auch ein bisschen näher am Produktstandard sozusagen orientieren, damit wir auch eine gewisse Unabhängigkeit haben und auch mit euch als Crowdpeak etwas näher zusammenarbeiten können, weil wir uns auch ein bisschen mehr im Standort bewegen. Und natürlich, also wie schon gesagt, was natürlich auch ein großer Punkt war, war einfach, dass wir sozusagen kein eigenes Rechenzentrumsbetrieb mehr bei uns haben mussten. Ja. Kannst du auch noch was zu dem Zeitrahmen sagen? Von der ersten Idee, in die Cloud zu gehen bis zum Go-Live der Webseite in der Cloud? Wie viel Zeit ist vergangen? Welche Phasen habt ihr durchlaufen? Wir haben tatsächlich 2020, also Ende 2020 sind wir mit einem Proof of Concept gestartet, in POC. Im Rahmen von dem POC haben wir eine komplette Webseite von uns sozusagen umgestellt und in die Cloud umgesetzt. Das war dann so ein bisschen unser Test, ob wirklich alles funktioniert. Das war Ende 2020. Das hat, also wie ihr wahrscheinlich vermuten könnt, das hat hat dann auch gut funktioniert. Deshalb haben wir uns dann dazu entschieden, dass wir 2021 alle Webseiten umstellen. Die Umstellung an sich, die haben wir dann tatsächlich so ein bisschen in drei Wellen durchgeführt. Also wir haben unsere Veranstaltungsprojekte beziehungsweise unsere verschiedenen Webseiten haben wir in drei Zeiträume eingeteilt. Dabei mussten wir natürlich auf das laufende Veranstaltungsgeschäft achten, weil wir auch auf gewisse Ressourcen in den Teams angewiesen waren. Und auch wenn, wie schon erwähnt, die Corona-Pandemie gerade da ein bisschen im Höhepunkt waren und einige Veranstaltungen nur digital stattfinden konnten, hatte das natürlich trotzdem Auswirkungen auf unsere Planung. Es war dann so, dass die gesamte Transition, sage ich jetzt mal, von den Webseiten hat ungefähr das Ganze ein ganzes halbes Jahr gedauert. Beziehungsweise in Anspruch genommen. Während der Zeit wurden wir aber tatsächlich immer super von Crown Peak beziehungsweise damals noch von eSpirid begleitet. Das hat auch alles wunderbar geklappt. Und wie gesagt, hat uns tatsächlich für die Planung etwas in die Karten gespielt, dass gerade Corona sozusagen so aktuell war und einige Veranstaltungen nicht stattfinden konnten. Du hast vorhin von euren Zielen berichtet. Was würdest du als Fazit ziehen? Was kannst du berichten? Waren die Ergebnisse der Cloud-Migration? War sie erfolgreich insgesamt? Was sind die Erfolge, die ihr erzielt habt? Also es war tatsächlich so, dass das, was wir uns erhofft hatten, das ist auch alles eingetreten. Also was wirklich ein großer Punkt war, war so ein bisschen die Zuverlässigkeit. Damit haben wir, und die Performance, damit haben wir jetzt in der Cloud tatsächlich keine Probleme mehr. Also es funktioniert alles wunderbar. Und das war tatsächlich so ein bisschen unser Hauptpunkt. Zusätzlich sind da natürlich noch gewisse andere positive Ergebnisse daraus entstanden. Also seit wir in der Cloud sind, arbeiten wir gefühlt auch viel stärker jetzt mit Crown Peak, mit euch als Crown Peak zusammen. Wir haben einen besseren direkten Support. Wir haben jetzt natürlich alles aus einer Hand. Also die technischen Zuständigkeiten, die sind jetzt irgendwie viel klarer. Wir haben, wie schon vorhin auch erwähnt, eine gewisse Standardisierung natürlich in Betrieb und Wartung, da wie gesagt alles aus einer Hand kommt. Wir konnten intern, dadurch dass wir das Cloud-Projekt begleitet haben und wir eigentlich keine oder unser technisches Beständnis sozusagen früher so ein bisschen begrenzt war, durch den Cloud-Projekt konnten wir wirklich auch zusätzliches Knowledge bei uns intern aufbauen. Das hilft uns jetzt auch für den Betrieb, sage ich jetzt mal. Wir haben unsere Systemlandschaft neu aufgebaut und haben dadurch jetzt einen einfacheren Entwicklungs-Workflow. Dadurch, dass wir jetzt davon weggekommen sind, dass wir alle für alle Webseiten, die unterschiedlichen Webseiten, die wir nicht nur einen First-Projekt haben, sondern einzelne First-Projekte haben, haben wir da auch eine bessere Performance. Wir haben eine bessere Strukturierung. Wir können viel besser steuern, wann wo welche Entwicklung zum Beispiel ausgerollt wird. Genau, was uns halt auch wichtig war. Wir haben zum Beispiel für die ganzen Updates, die natürlich kommen, das funktioniert jetzt natürlich viel einfacher. Also da haben wir viel weniger Ressourcen. Intern, die wir reinstecken müssen, sondern das funktioniert jetzt alles sehr gut automatisch. Schön zu hören. Danke, Pascal, für das Feedback. Letzte Frage. Was steht als nächstes an mit First Spirit? Kannst du uns einen Ausblick geben, was die Messe Berlin vorhat mit uns? Genau. Wir wollen tatsächlich als nächsten Schritt zukünftig mit einem Headless-CMS zu arbeiten. Und wir sind deshalb tatsächlich auch wieder ein bisschen auf dem Stand, wie wir vor drei Jahren für die Cloud-Migration sind. Wir sind jetzt gerade dabei, ein Veranstaltungsprojekt, also eine Webseite von uns, komplett als CAS-Projekt umzusetzen. Da sind wir jetzt gerade dabei. Tatsächlich von der ganzen Headless-Thematik versprechen wir uns zukünftig so ein bisschen eine bessere oder für uns selbst bessere Möglichkeit, unsere diversen Dienste, die wir dann doch haben, zu verzahnen, den Content halt viel einfacher und besser zu distributieren. Und tatsächlich auch ein großer Punkt für uns, wir hoffen uns durch den Headless-Ansatz auch eine bessere, eine stärkere Unabhängigkeit von unseren Wettdienstleisten, also dass wir da auch mehr Flexibilität haben und auch auf größere Ressourcen durch zurückgreifen können. Perfekt, dann freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit. Genau, wir uns auch, ja. Danke, Pascal, für deine Zeit. Gerne.