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Zurück in die Zukunft des Content Management
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Niko, wo ist dein Weihnachtspulli? Ja, du hast vergessen, mir zu sagen, dass du einen Weihnachtspulli anziehst. Ich habe auch einen ugly Christmas Sweater oder ein paar davon. Der ist doch nicht ugly. Nein, der nicht. Der kann sogar blinken. Guck, sieht man das? Der blinkt sogar. Ist ein bisschen eingelaufen leider. Ich musste den waschen und jetzt ist er zu klein. Wie das halt so ist. Ja, habe ich auch viele eingelaufene Sachen. Ja. Genau. Habt ihr denn Schnee? Nein, nur grauen Himmel bisher. München ist weiß oder? Nein, der Himmel ist weiß, ja. Wenn bei euch kein Schnee liegt, dann bei uns auch nicht. Ich glaube, mittlerweile sind die Leute soweit eingeloggt und haben Sound. Ich hoffe es zumindest. Wir wollen uns heute nach zwei Jahren Chat-JPT und dem Einzug ins Content Management mal anschauen. Wie sieht jetzt aktuell der Stand aus? Was wird jetzt gerade mit KI-Unterstützung im Content Management gemacht? Und wie sieht so ein Stück weit der Blick in die Zukunft aus? Und damit herzlich willkommen zum Weihnachts-Webinar von Crown Peak zum Thema Zurück in die Zukunft des Content Management. Und ich freue mich sehr, dass heute Prominenz mit mir ist. Nico Rehmann, schön, dass du da bist. Geschäftsführer von Asioso und langjähriger Wegbegleiter. Auch eine Koryphäe im Bereich Content Management. Als Xing noch relevant war. Entschuldigung, Nico. Da war er der Xing Ambassador und Gründer der Gruppe Content Management dort mit über 20.000 Mitgliedern. Ja, wie gesagt, schön, dass du da bist und heute mit uns zu dem Thema sprechen möchtest. Danke, Stefan. Ja, schade, wie Xing sich entwickelt hat. Fand ich mal eine tolle Plattform. Mittlerweile bin ich leider kaum noch da. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Können wir auch Stunden wahrscheinlich drüber sprechen. Ja, Stefan, wir kennen Sie auch schon sehr, sehr lange. Ich denke mal knapp über zehn Jahre müsste das sein. Das ist wirklich eine lange Zeit. Du selber. Ich habe dich kennengelernt noch als Projektleiter für Spirit-Projekte. Ich fand es spannend, dass du selbst auch aus den Projekten raus dann in die Kundenbetreuung in den Sales gewechselt bist, weil ich glaube, das ist auch für Kunden eine spannende Sache von jemand, der nicht nur verkaufen kann, sondern auch weiß, was er verkauft und die Dinge kennt. Und ja, heute geht es ja um AI. Du selber setzt sich auch schon lange mit deinen Kunden zum Thema AI auseinander und begleitest auch diverse Trials zum Thema KI mit First Spirit. Und da gibst du uns ja gleich ein paar Einblicke. Das finde ich selber spannend, weil im Vorfeld mir schon ein paar Sachen erzählt hast, was ihr da an tollen Einblicken bekommen habt. Und deswegen, ja, the show is yours, Stefan. Wir freuen uns. Alles klar. Ja, bevor wir loslegen damit, vielleicht noch eine kleine Hinweise, Fragen, die ihr natürlich gerne stellen könnt. Wir versuchen die dann im Laufe des Webinars sinnvoll einzubauen. Unten findet ihr einen F&A oder Q&A Button, den ihr nutzen könnt. Und wir versuchen dann, wie gesagt, auch eure Fragen zu beantworten. Heute, wo wir zum Thema AI sprechen, wollen wir das aber ein bisschen anders machen als sonst. Und zwar würden wir gerne, dass ihr, wenn eine Frage stellt, euch vorstellt, dass Nico und ich ein Large Language Model sind. Das heißt, eure Frage sollte bitte möglichst wie ein Prompt geschrieben sein. Also, und dann schauen wir uns das hinterher an. Nach dem Webinar. Und für den besten Prompt gibt es dann von Crown Peak zu Weihnachten eine schöne Schachtel zartbitter Schokolade nach Hause geschickt. Damit starte ich. Und zwar mit dem Rückblick oder dem Überblick über das, was bei Crown Peak sieht man mal im Screen? Ja, ne? Ja, kann man gut sehen. Ja, perfekt. Bei Crown Peak zum Thema AI gemacht haben. Und ich möchte hier direkt einmal einen Namen droppen, das ist der Timo Klattenhoff. Mit dem zusammen habe ich eine sehr umfangreiche Kundentrial-Phase durchgeführt. Insgesamt waren es etwa 35 Kundeninterviews, die wir durchgeführt haben. Es gab auch Umfragen bei unseren Product Office Hours. Insgesamt über 200 Teilnehmer dabei. Und da ging es uns vor allen Dingen darum, rauszufinden, okay, was sind denn so die Ziele und Anwendungsfälle und was interessiert euch an der KI? Das nur in der Region DACH. Und falls Teilnehmer hier zuhören, die bei den Product Office Hours an der Umfrage teilgenommen haben, vielen Dank dafür. Und einen schönen Gruß an die Kunden, die beim Trial mitgemacht haben oder gerade noch mitmachen. Von der Stelle aus von Timo und mir auch. Was sind da für Erkenntnisse bei rausgekommen? Also, was haben wir ganz oft gehört? Wie kann KI meine Arbeit beschleunigen? Also, was sind da so die sinnvollsten Arbeitsbeschleuniger? Wir müssen unsere Prozesse an KI anpassen. Ein sehr spannendes Thema. Gehe ich später auch nochmal ein Stück weit drauf ein. KI bedeutet ja also nicht, dass man alles einfach so weitermacht wie bisher, sondern es muss sich auch das Unternehmensstück weiter anpassen und ändern. Und ja, die wichtigsten Investitionstreiber ist natürlich der Effizienzgewinn. Also, wie kann ich mit den gleichen Mitteln mehr erreichen? Da ist ein kleiner Spoiler, eine wirklich super Sache. Wie kann ich mir die KI anpassen? Also, zum einen natürlich kann ich vielleicht eigene, Sprachmodelle anbinden oder kann ich eigene Prompts anpassend ändern, um eben herauszufinden oder den genauen Ton of Voice beispielsweise zu treffen meines Unternehmens. Wir brauchen grünes Licht von Legal. Das Thema haben wir sehr, sehr oft gehört. Es gibt in Deutschland vor allen Dingen große Vorbehalte erstmal gegen das Thema AI, Datenverarbeitung in den USA, Datenschutzrechtliche Themen, aber auch Betriebsräte haben da mitzureden und natürlich der Preis interessiert und ja, überraschenderweise die Qualität, die man rauskommt, ist besser, als man sich vorgestellt hatte. Und ja, natürlich auch Sorgen wird meine Stelle durch KI ersetzt. Also, bin ich als Redakteur, als Digitalmarketer dann irgendwann arbeitslos und warum soll ich es nicht einfach so mit Chat-Chap-Team-Browser machen? Und da genau fällt uns auch was auf, wie so der Trend von letzten zu diesem Jahr, was da auffällt. Die Aufmerksamkeit war letztes Jahr noch eher bei den Enthusiasten, das heißt den Leuten, die einfach gerne mit neuen Sachen rumspielen. Mittlerweile ist es auf der, also auf der Entscheider-Ebene angekommen. Das heißt nicht, dass ich sage, dass Entscheider keine Enthusiasten sein können, aber mittlerweile eben auch die, ich sage jetzt mal, Entscheider, die nicht mit Technik selber rumspielen als erstes, sind davon überzeugt und wollen mehr davon wissen. Das Potenzial, ja, da waren wir letztes Jahr noch eher in der Exploration, also da kommt ja dann so ein Hype, da gibt es ja diese typische Kurve, erst wird sich da eine komplett neue Welt von versprochen, dann kommt so das Tal der Enttäuschungen und dann irgendwann kommt dann die Phase, wo wir die Dinge wirklich nutzen können und dann steigt es langsam an in der Effizienz. Das Modell kennt jeder. Mittlerweile sind wir durch das Tal der Tränen durch oder das Tal der Enttäuschung durch und es wird wirklich geschaut, okay, wie ist der Return on Invest? Wie viel, um wie viel Prozent kann ich meine Prozesse beschleunigen? Wie viele Stunden kann ich sparen? Oder wie viele zusätzliche Mitarbeiter, virtuelle Mitarbeiter sozusagen, habe ich durch einen Einsatz von einer Sprachmodell. Das war letztes Jahr, eigentlich drehte sich das nur noch um ChatGPT hauptsächlich, also das war das, was wir immer gehört haben. Mittlerweile ChatGPT in verschiedensten Versionen, aber eben auch die anderen, die anderen Sprachmodelle werden immer relevanter. Jeder hat so seine Spezialaufgaben oder ist in bestimmten Use Cases besonders gut. Da auf jeden Fall geht es auch in die Breite. Was die Preise angeht, auch gegenüber dem letzten Jahr stark gefallen. Das war anfänglich noch im Cent-Bereich, also für eine Operation hat man noch relativ viel bezahlt. Mittlerweile ist der Preis so weit gesunken, dass es auch wirklich auch bei massiver Nutzung nicht mehr dramatisch teuer ist. Und Hauptblocker, letztes Jahr war es Datenschutz, was ich eben schon sagte, Datenschutz, rechtliche Bedenken, Betriebsräte. Mittlerweile gibt es in vielen Unternehmen KI-Guidelines. Wenn die nicht da sind, ist es in der Regel ein Blocker. Das heißt, dann alle, die da draußen sind, wenn euer Unternehmen noch keine KI-Guideline hat, dann wird vermutlich daran gearbeitet. Wenn nicht, dann sollte das schleunigst passieren, um da einfach für die Kollegen, die das nutzen, auch eine gewisse Sicherheit zu erzeugen. KI-Guidelines können aber auch durchaus kleine Blocker sein, weil beispielsweise vorgegeben wird, dass nur ein bestimmtes System genutzt werden darf, was dann eben alle anderen ausschließt. Und wenn das dann technisch nicht anbindbar ist, dann steht man wieder vor einem Blocker. Mit der KI durchstarten, was hat Crownpeak da gemacht? Also aktuell die AI-Assistance-Suite von Crownpeak, integriert ins CMS, hat drei Hauptsäulen aktuell. Es sollen weitere dazukommen. Aber das will ich jetzt noch nicht spoilern. Es geht ja eher um den Status Quo und den leichten Rückblick jetzt auf die Trial-Phase und die ersten Kundenszenarien. Es gibt den Content Assistant und der Content Assistant hilft mir im Prinzip an jedem Text, gibt es mir die Möglichkeit, auf diesen Text Prompts auszuführen. Das ist, wie gesagt, der Teil im einzelnen Element. Der Analyze Assistant geht auf den kompletten Kontext der Seite und führt bestimmte Regeln auf der ganzen Seite an und bietet somit eine gewisse Art von Massenverarbeitung oder eben, wenn ein größerer Kontext nötig ist, ist der Analyze Assistant das Richtige. Und der Image Assistant gibt die ganzen wirklich coolen Tools an die Hand, um mit Bildern umzugehen, mit Medien umzugehen vor allen Dingen. Sei es die Bilderkennung, also Gegenstände auf dem Bild erkennen, um dann automatisch Schnittmarken für die verschiedenen Auflösungen zu setzen, aber auch eben, um die Metadaten des Bildes automatisch zu füllen und beispielsweise im Kontext der Seite einen Alttext in der entsprechenden Sprache zu erzeugen. Das sind Dinge, die gehen mit dem Image Assistant plötzlich mit Drag & Drop vom Desktop ins CMS, sind diese Dinge alle erledigt, die mich früher sehr viel Zeit und Nerven gekostet haben und eben auch häufig nicht gemacht wurden, gerade wenn es um Alttexte geht, wird ja der eine oder andere vermutlich auch noch eine größere Baustelle im eigenen Content Bestand haben. Das zumindest haben wir häufig gehört. Genau. Also, was sind die häufigsten Anwendungsfälle? Mit Abstand erstmal Text, dann kommt Bild und jetzt muss ich ganz offen gestehen, ich weiß gar nicht, was mit Sonstige gemeint ist, aber Text, ganz, ganz viel Text, weniger Bild und eben noch ein paar Sonstige. Was beim Text jetzt, was wir dachten, die Erstellung ist das Killer Feature, also ich kann mich wirklich hinsetzen und from scratch eine Landingpage erzeugen, einen Blog erzeugen, neue Absätze erzeugen, das dachten wir tatsächlich vorher, ist aber gar nicht unbedingt der meistgenutzte Fall, es geht tatsächlich vor allen Dingen um die Überprüfung. Und der Grund ist der, wir haben tatsächlich bei der, bei unseren Kunden, Content stehen auf verschiedenen Touchpoints, der über Jahre gewachsen ist zum Teil und da haben sich Dinge geändert. Also zum Beispiel die Art und Weise, wie man Männer und Frauen und so weiter, also wie man gendert, wie man Männer und Frauen anspricht, da gibt es in der Regel mittlerweile Regeln, in den Ton of Voice eines Unternehmen definiert und das kann natürlich, wenn sich das über Jahre entwickelt, auseinanderlaufen und ich habe jetzt die einfache Möglichkeit, automatisiert oder halbautomatisiert eben meinen kompletten Content Bestand auf einen einheitlichen Ton of Voice zu bringen, also einheitlich meinen Kunden mit du oder mit sie anzusprechen, einheitlich zu gendern und so weiter. Also das alles, kurze Sätze schreiben, Rechtschreibfehler beseitigen, das alles mit der Überprüfung, ein sehr mächtiges Tool, vor allen Dingen, weil wir eben von einer schon, sagen wir mal, freigegebenen, von einem freigegebenen Content ausgehen, wird auch nicht so viel, ist auch nicht so ein großes Risiko, dass dadurch eben Informationen reingemischt werden, die ich jetzt nicht unbedingt haben möchte und die ich ja bei der Erstellung potenziell habe und dann eben auf jeden Fall mal überprüfen sollte. Also Überprüfung mit Abstand der am meisten genutzte Use Case, aber eben auch die Bearbeitung, also habe ich vielleicht einen etwas angestaubten Text und möchte den mal komplett inhaltlich umformulieren. Vielleicht möchte ich auch für meine Personalisierung verschiedene Kundengruppen ansprechen und kann dann eben entsprechend Variationen damit erzeugen, die für die Kundengruppen lassen. Genau, Übersetzungsworkflows natürlich gehen auch, auch wenn es da andere Möglichkeiten gibt, auch KI-gestützte, wie beispielsweise InfoSpirit Translation Studio mit DeepL. Es gibt verschiedene sinnvolle Anwendungsszenarien für die verschiedenen Themen, wie Übersetzung, da gibt es eben jetzt mittlerweile verschiedene Wege. Beim Bild, da ist die ganze Bearbeitung, also das Zuschneiden, Inhalt verändern, ein recht gut genutzter Use Case. Man spart sich eben dieses ganze manuelle Zuschneiden von Auflösungen, aber vor allen Dingen das Thema Metadaten, also am Ende das Erkennen von Gegenständen, Schriften auf dem Bild, das Setzen der Metadaten am Bild selber und eben das Kreieren einer, eines Alttextes, einer Beschreibung, die eben sprechend, die barrierefrei ist und die auch wirklich SEO-Wert hat, das definitiv im Bereich Bild, der am häufigsten genutzte Use Case. Das Generieren von Bildern werden wir heute noch sehen, beziehungsweise die Ergebnisse davon, ist aber tatsächlich noch nicht, noch kein relevanter Fall in der Praxis. Da geht man aktuell noch mit eigenem, mit bestehendem Mediencontent ins Rennen. Genau. Was wird so erwartet vom Produkt? Natürlich, die Effizienz soll gesteigert werden. Mein Redaktionsteam soll möglichst mit dem gleichen Aufwand mehr erreichen können. Die Transparenz ist ganz wichtig. Das heißt, ich möchte nicht die Kontrolle aus der Hand geben, was macht die KI da eigentlich? Das heißt, ich möchte schon wissen, welche Prompts wird da genutzt. Ich möchte die Prompts eben auch selbst anpassen können und möchte immer eine Art Kontrolle haben, alte Version, neue Version meines Contents in Vergleichsansicht und dann das aktiv zu bestätigen und wirklich zu wissen, was passiert ist. Deswegen auch ganz normal die Arbeit mit der Versionshistorie von First Bird natürlich. Anpassbarkeit. Ja, wir liefern, ich sage mal, mittlerweile die 90 Prozent meistgenutzten Prompts und besten Prompts mit im Standard schon. Aber gerade was Ton- und Voice angeht, da habe ich als Unternehmen dann doch noch meine eigenen Anforderungen, möchte vielleicht eigene Prompts schreiben, möchte bestimmte Prompts vielleicht ein bisschen anpassen, umformulieren und das eben entsprechend ist da sehr gut möglich. Die Heranführung an das Ganze, also wir machen tatsächlich einen begleiteten Trial, der die Arbeit mit dem Tool einfach beibringt, also Demo natürlich und ansonsten fügt sich die AI-Suite nahtlos in den Content Creator von First Bird ein. Das heißt, da gibt es eigentlich auch wenig Dinge, die man falsch machen kann. Also es ist sehr einfach verständlich und dementsprechend auch sehr gut genutzt, auch von Erstnutzern. Eine Preissicherheit ist ganz wichtig. Gerade am Anfang mussten wir dabei nachdenken, ob wir nach Verbrauch abrechnen. Das heißt, desto mehr ich das nutze, desto teurer wird es. Man wusste aber nicht ganz genau, was bedeutet das und wir hätten ja gewisse Kontrollmechanismen einbauen müssen, dass eben die Kunden selber irgendwie eine Art von Guthaben sehen oder Verbrauch sehen können, was viel Verwaltungsoverhead erzeugt hätte. Deswegen haben wir eine Kalkulation erstellt, die von der Anzahl der Redakteure ausgeht, der Redakteurinnen ausgeht und eben einen festen Preis mit sich bringt. Und das ganze Thema Konsistenz. Es soll, wie gesagt, eine sinnvolle Erweiterung von First Bird sein, integriert in die Software und eben auch für zukünftige weitere Large Language Model, wenn ich das mal wechseln möchte beispielsweise, trotzdem eine Art Standard-Undock-Stelle im CMS haben. Und das eben entsprechend ist in der Software so vorgesehen, dass eben sukzessive mehr und mehr Sprachmodelle ermöglicht werden. Und dann vielleicht noch eine kurze Info, weil die Frage häufig kommt. SaaS oder On-Premise? Es ist beides komplett möglich in SaaS und in On-Premise. Wir haben die Möglichkeit, unseren API-Schlüssel zur Verfügung zu stellen, wenn man keine eigene Instanz hat. Man kann es auch ohne unseren API-Schlüssel machen. Dann kann man eben sein eigenes System anbinden oder eben komplett eigene Modelle anbinden, die wir noch nicht im Standard supporten, denn die Undock-Stellen sind in First Bird ganz normal erweiterbar. Genau. Ja, was bleibt mir noch als Empfehlung, vielleicht aus der Trial-Phase mit auf den Weg zu geben? Also es gibt Blocker bei dem Thema, definitiv. Schon eben angesprochen, die KI-Richtlinien festzulegen. Also das ist tatsächlich, gibt dem Unternehmen, gibt den Dienstleistern, gibt aber vor allem auch den Kollegen, Kolleginnen, die damit arbeiten müssen, Leitplanken. Gibt eben auch eine gewisse Rechtssicherheit. Das heißt, man muss schauen, ist es datenschutztechnisch okay? Ist es rechtlich okay? Ist der Betriebsrat damit einverstanden? Und gibt es vielleicht noch sonstige Dinge, die geregelt werden müssen, wie beispielsweise für die Bearbeitung von Content darf nur die kundeneigene Instanz von OpenAI genutzt werden beispielsweise? Das sollte alles definiert sein, damit man einfach loslegen kann und eben entsprechend nicht an der Stelle Risiken eingehen muss, wenn man dann einfach so beispielsweise etwas anbindet, wo dann hinterher der Betriebsrat sagt, was tut ihr hier. Ein KI-Champion ausmachen, das ist ganz wichtig für jedes Unternehmen. Ich bin mir fast sicher, dass es überall die Menschen gibt, die besonders gut prompten können, besonders gut sich schon viel damit auseinandergesetzt haben, die vielleicht auch schon eigene Prompts geschrieben haben, um so etwas wie eine Turn-of-Voice des Unternehmens zu definieren. Das ist eine dringende Empfehlung, diese Kollegen intern aufzubauen. Es ist natürlich eine Möglichkeit, sich da auch auf Dienstleister zu verlassen. Das möchte ich gar nicht kleinreden, aber ich glaube, dass die Eigenschaft oder diese Fähigkeit eben tendenziell eher eine fachliche Fähigkeit ist, auch wenn es wie eine Programmiersprache anmutet zu prompten. Man muss doch sehr die Fachlichkeit verstehen und wenn man sich bei so einem zentralen, wichtigen Punkt tatsächlich auf Externe verlässt, ist es einfach ein Risikopotenzial. Deswegen würde ich auf jeden Fall dazu raten, im eigenen Haus jemanden als Champion oder ein Team aufzubauen, die sich mit diesem ganzen Thema sehr gut auskennen und vor allen Dingen das ganze Thema Prompting beherrschen. Ja, wir sind ganz klar, es ist so viel Bewegung drin, es ist so schnelllebig, wir kriegen laufend neue Versionen, neue Features, also probiert aus, Lösungen ausprobieren. Etwas, was vielleicht vor zwei Wochen noch nicht funktioniert hat, funktioniert heute vielleicht gut. durchaus auch mal ein bisschen crazy sein. Man hat immer noch die Kontrolle über den Content, man kann das auf einer Staging-Umgebung machen, man kann das natürlich den ganz normalen Freigabemechanismen auch noch verhindern, dass irgendwas live geht. Man kann mit Berechtigungen arbeiten, um das in bestimmten Projekten für bestimmte Benutzergruppen zur Verfügung zu stellen. Also wirklich hier probiert aus und ja, nur so kann man besser werden. Es gibt noch nicht wirklich viele Standard-Trainings, dass man sagen kann, okay, ich lerne jetzt Java und dann bin ich fertig mehr oder weniger damit, sondern hier viel Bewegung drin, wenige Leute, die sich wirklich gut damit auskennen, deswegen einfach probieren. Und ja, das ist auch ein ganz entscheidender Punkt zum Thema Prozesse. Es ist ja so, klassischerweise ist das Content-Management-System, das System der digitalen Marketer. Das heißt, in der Regel, bevor ein Content im CMS ankommt, hat er schon einen gewissen Content-Lifecycle hinter sich und dieser Content-Lifecycle beginnt dann in Textabteilungen. Es wird irgendwo entschieden, es muss beispielsweise eine neue Landingpage für diese Keywords erzeugt werden, dann setzt sich jemand hin, erstellt einen Text und wenn der Text fertig ist, dann geht es rüber zum digitalen Marketing. Dort wird er dann, ja, webifiziert mit Links versehen, mit entsprechenden Metadaten, Titels und so weiter ausgestattet, um dann eben auf der Website live zu gehen. Und gerade dieser Prozess ist mittlerweile so, dass jetzt schon die Kollegen, die den Text vorher bearbeiten, auch schon selber mit Chat-GPT arbeiten oder mit einem anderen Sprachmodell und damit schon ein generierter Text eingegeben wird und dann ans digitalen Marketing-Team über übergeben wird. Hier würde man wirklich massiv davon profitieren, wenn tatsächlich die initiale Texterstellung auch schon im Content-Management-System entsteht, weil man dann eben die Möglichkeit hat, die mit First Spirit zentral verwalteten Unternehmens -Prompts auch jeweils zu nutzen und zu verbessern, damit alle davon profitieren und hat gleichzeitig den ganzen Content-Lifecycle dann eben in einem System nachhaltig gespeichert. Das bringt also noch diverse andere Vorteile und man hat nicht mehr dieses sich Zuschicken von Word-Dokumenten oder sonstigem per E-Mail. Ich hoffe, der eine oder andere schmunzelt jetzt, weil das tatsächlich noch weitestgehend die gelebte Praxis ist. Das ist einer der Prozesse, die sich anpassen sollten. Also das als kleiner Tipp mit auf den Weg. Und jetzt mal die Frage, so richtig, Nico, gab es schon Fragen eventuell? Ich habe noch keine gesehen, aber ich glaube, die können wir im Nachgang... Hier kommt eine. Kein... Roger von Varema. Kein Meeting ohne Shadow Dome mittelfristig ist die KI eventuell auch interessant für uns, aber hey Chat-GPT, kannst du mir bitte sagen, ob diese Gleichung valide ist? Crown-Blick plus KI plus Shadow Dome gleich false. Das ist eine sehr spezifische Frage. Hallo Roger. Die ich gar nicht beantworten kann, leider. Du bist aber tatsächlich ja mit der AI-Suite im Content-Creator in den Eingabekomponenten letztlich unterwegs, sodass das ganze Thema Shadow Dome, was ja ruhig eine live-seitige Geschichte ist, meines Erachtens nach nicht berührt wird. Also dass im Content-Creator den Content -Assistent jetzt zu nutzen geht. Können wir gerne ausprobieren. Okay, wunderbar. Ja, ich würde sagen, dann das der kleine Rückblick oder der kleine Überblick, wo wir gerade stehen. Ich würde vorschlagen, dann machen wir mal, Nico, mit deiner... mit deinen Thesen für die Zukunft weiter. So. Gut, vielen Dank, Stefan, für den Einblick. Den Prompt übrigens fand ich auch gerade toll. Das fand ich auch schön geschrieben. Ja, ich darf jetzt sieben Thesen zum Content -Management der Zukunft zum Besten geben. Ich selber mache ja Content-Management seit 1998. Ich habe damals erstmals als Student für einen Winzer eine Website mit einem Online-Shop programmiert. Damals hat man das alles noch von Hand selber gemacht. Da habe ich noch kein CMS benutzt. Das war dann den größeren Vorbehalten. Und seither beschäftige ich mich damit. Habe dann irgendwann, weil ich das jetzt schon seit über 25 Jahren mache, gedacht, boah, es wiederholt sich immer wieder Dinge. Und manche Sachen werden dann langweilig zum 20. Mal das Presseportal aufgesetzt. Ja, oder die News-Seite oder solche Dinge, wo man sagt, es immer wiederholt sich. Und habe gedacht, wann kommt mal was Neues. Und das, was Neues, ist genau die KI, weil die, aus meiner Sicht, das Content-Management oder alles rundum wirklich stark verändern wird und auch schon verändert hat. Wir sehen ja schon viele Dinge. Und darauf möchte ich dann jetzt eben darüber was erzählen. Das Thema, die Erstellung von Content und das Management von Content ist ja wirklich schon ein uraltes Thema. Wenn wir da reingucken, angefangen von der Höhlenmalerei, den Papyrusrollen in Ägypten, der Buchdruckserfindung oder die Fotografie, da gibt es noch viele, viele andere Abstufungen, wo wir mit der Zeit als Menschheit versucht haben, Kommunikation irgendwie zu persistieren, zu verteilen, in die Masse zu bringen, Dinge darzustellen. Das ist ja schon sehr, sehr lange bis in die heutige Zeit, wo wir eben mittels des Internets Dinge auch in die entlegensten Orte der Welt bringen können. Und die KI wird genau das eben verändern. Ich erinnere mich noch an meine ersten Zeiten, wo ich die Websites mit Frontpage gebaut habe. Das ist eher vergleichbar mit der Höhlenmalerei von damals, weil man ja auch wirklich keine starke Trennung zwischen Content und Layout hatte. Und das Ding einmal gebaut war, ist dann auch genauso ein größerer Aufwand teilweise gewesen, das wirklich auseinanderzuziehen. So, ja, KI bedeutet Veränderung und im Klaren bedeutet eine rasche Veränderung. Denn wir, wenn man überlegt, das ChatGPT, also das Bewusstsein für ChatGPT in der Version 3.0, ist erst zwei Jahre her. Und klar gibt es das schon länger. KI ist ja auch kein neues Thema, aber es war für die Profis vorbehalten. Und durch die Oberfläche, die man plötzlich hatte mit dem ChatGPT, dieses User Interface, konnten wir es plötzlich alle mal ausprobieren. Die Journalisten haben es ausprobiert, haben gemerkt, cool, da kommen tolle Sachen raus. Deswegen ist das Thema so schnell explodiert und kommt in großen Schritten an uns ran. Und die Investoren pumpen jetzt mehr Geld rein, weil sie merken, huch, da ist ja Geld zu holen. Deswegen werden wir hier quasi überrollt permanent von Neuerungen. Und es gibt ja den Spruch, keine News ist so alt wie die von gestern. Das ist bei KI auch schon so. Das heißt, der Vortrag ist wahrscheinlich schon wieder veraltet in dem Moment, wo wir ihn erstellt hatten, weil es schon wieder irgendwelche tollen neuen Dinge gibt. Vor Veränderungen wurde auch schon immer gewarnt und macht man ja auch bei KI. Und ich möchte mir ganz kurz ein altes Plakat zeigen von 1929. Und zwar hat man damals vor den Gefahren des Tonfilms gewarnt, denn der Tonfilm kam und ja, wer Kunst und Künstler liebt, lehnt den Tonfilm ab. 100% Tonfilm gleich 100% Verflachung. Ja, Konservenbüchsenapparatur, klingt kellerhaft, quietscht, verdippt das Gehör, ruinierte Existenz. Wir haben auch die Künstler, die Künstler und Künstler. Also wir fördern gute, stumme Filme und so weiter und so fort. Und was wir daraus sehen ist, es gibt immer Technologien und jede Technologie hat ihre Kritiker. Und bei der KI gibt es auch bewusst viele kritische Stimmen zurecht. Ich möchte es gar nicht verneinen. Aber dennoch ist es aus den Möglichkeiten, die wir daraus ziehen, sollten wir auch gerade die positiven Seiten uns auch ansehen und überlegen, wie das uns verbessern kann. Weil ich glaube, niemand von uns möchte sich vorstellen, wie er vorhin einen Netflix-Account anguckt und der jemand im Klavier im Wohnzimmer sitzt und dazu eine musikalische Begleitung macht, weil es einfach keinen Tonfilm gibt. Kann man sich heute schlichtweg nicht mehr vorstellen. Und die KI wird hier nochmal ein Faktor X mehr Veränderung nach sich ziehen. Jetzt zu sieben Thesen zum Content-Management der Zukunft. Der Aufmerksame hat jetzt vielleicht schon nachgezählt, da haben wir gemerkt, das sind ja neun. Mein Prompt lautete die glorreichen sieben. Es kamen jetzt neun raus. Ich hatte auch mal kurzfristig neun Thesen. Das konnte das Tool aber nicht wissen. Und was ich noch mal mit reingenommen. Natürlich, das was KI ausgibt, ist nicht immer das, was es sein soll. Und wir müssen natürlich Dinge grundsätzlich immer kritisch betrachten und nicht einfach nur, weil es jetzt gut ausschaut, blind übernehmen, weil es natürlich auch Probleme schaffen kann. Die erste These ist das Thema Hyperpersonalisierung. Personalisierung ist ja kein neues Thema. Ich weiß noch, zu den Zeiten der CeBIT Anfang der 2000er sind die CMS-Hersteller damals schon rausgegangen mit, wir personalisieren ohne Ende. Marketing sehr stark gewesen, hat aber noch nicht funktioniert. Warum? Man hatte keine Daten. Die Infrastruktur war nicht stark genug, um wirklich echt zu personalisieren. 10, 15 Jahre später kam die nächste Welle der Personalisierung. Man hatte Daten, man hatte Rechenpower, aber noch keine Intelligenz, keine echte Intelligenz. Und das ist das, was jetzt heute da ist, also der nächste Schwung, weil wir mithilfe von KI wirklich mit den Daten was anfangen können und jetzt tolle, wirklich persönliche Botschaften ausspielen können, um wirklich die Relevanz zu erhöhen, weil seitdem es das Internet gibt, hat auch der Spam stark zugenommen, hat die Menge an Content, die wir auf allen Kanälen bekommen, zugenommen. Das ist ja auch schon eine Belastung. Und wenn wir eine Hyperpersonalisierung haben, wo auch immer die ist, die uns hilft, wirklich das Relevante rauszufinden, spart das uns Zeit. Die Hyperpersonalisierung kann uns das im gewünschten Stil geben. Wenn wir jemand sind, der gerne da sehr wissenschaftlich den Text haben möchte, wird das eben wissenschaftlich dargestellt. Wer lieber den Bild-Zeitung-Stil mag, bekommt es eben kurz und knackig. Und das sind Dinge, die man mit Hyperpersonalisierung schaffen kann. Und die KI kann das für uns runterschreiben. Ich denke mal, die meisten von uns haben das schon mal ausprobiert mit ChatGPT und Co. und gesehen, dass man eben auch einen Artikel schreiben kann im Stile von Donald Trump. Trump von Klaus Kinski und sonst was. Und plötzlich nimmt der Stil einen ganz anderen Weg. Das Tolle ist, mit den gewünschten Medien, wer nicht gerne liest, das ist auch der kurze Text so doof. Dann wird halt eben ein Video generiert und diese Botschaft dann in die Richtung generiert. Und man holt die Leute ab, die mehr auf Bilder oder Videos stehen. Das sind Dinge, die möglich sind oder möglich sein werden. Wir sind heute noch nicht so, dass wir es jetzt in dieser Stärke können. Aber die ganzen Lego-Bauchsteine sind schon vorhanden. Wir könnten mit personalisierten Markenbotschaftern arbeiten. Stellt man sich mal vor, einen Online-Shop für irgendwelche Fußballschuhe. Und weil der Shop weiß, das ist jetzt ein Dortmund-Fame, wird automatisch derjenige Typ, der die Fußballschuhe anhat, wird eingekleidet im Dortmund-Dress. Derjenige, der FC Bayern-Fan ist, bekommt als FC Bayern-Dress angezeigt. Ich bin mir ziemlich sicher, die Conversion wird steigen. Aufgrund dessen, dass man das sieht, was einen interessiert. Das sind Dinge, die kann man heute einfach nicht machen, weil sie schlichtweg viel zu aufwendig sind. Aber die KI kann solche Dinge automatisieren. Und das eben teilweise nicht in Echtzeit, wo wir nicht lange vorbelegen müssen, sondern die analysiert. Wer ist das? Was könnte interessieren? Und dann generieren wir das. Also eines der Themen, die ganz stark durch KI kommen werden und unsere Websites, unsere digitalen Kanäle stark verändern werden. Ein weiteres wichtiges Thema, wo es auch jetzt schon wirklich deutliche Auswirkungen zu sehen gibt, ist die Übersetzung. Und Übersetzungen gibt es jetzt auch schon teilweise durch KI. Manche Unternehmen haben jetzt auch schon speziell trainierte Sprachmodelle im Einsatz, die wirklich den Jargon des Unternehmens können. und entsprechend dann auch in diesem Jargon übersetzen. Ist viel schneller und kostengünstiger als es der Mensch könnte. Und ermöglicht dadurch Dinge, wo viele haben eine Website auf Deutsch und Englisch, weil gesagt haben, mehr lohnt sich gar nicht. Wir haben zwar im spanischen Bereich was, aber es ist nicht genug, damit wir den Aufwand betreiben. Ändert sich jetzt gerade durch KI, weil die Übersetzungen tatsächlich schnell und kostengünstig gemacht werden können. Weiters ist eine Anpassung an den lokalen Markt, weil Englisch ist nicht gleich Englisch. Ob ich jetzt jemanden UK oder USA anspreche. Auch da habe ich Unterschiede. Das sind Dinge, die ich auch schon seit 20 Jahren höre. Aber man hat sich schlichtweg mit den Themen wenig befasst, weil es sehr aufwendig ist, auf die lokalen Märkte einzugehen. Und selbst in den USA ist Westküste nicht gleich Ostküste. Da gibt es spezielle Dinge. Und wenn man automatisiert eine Ansprache optimieren kann auf diese spezielle Marktgegebenheit, und diese Regionale auch, dann kann man hier nochmal ein bisschen mehr generieren. Sei es ein Kauf, sei es eine Anfrage zum Event, also eine Anmeldung zu generieren. Das Weitere ist auch Austausch von Bildern, Farben, Symbolen. Wir wissen auch, in bestimmten Kulturen sind manche Farben sehr positiv, in anderen wieder negativ betrachtet. Das heißt, warum nicht solche Dinge automatisiert in gewissen Ländern oder gewissen Regionen oder bei einer beim Wissen, dass die Person zwar aus den USA zugreift, aber eigentlich indischer Herkunft ist und deswegen andere Farben hat. Warum nicht sowas überlegen? Dann sowas zu personalisieren, weil es vielleicht negativ wahrgenommen wird, so wie die Farbe dann eben genutzt wird, die im westlichen Bereich vielleicht eben positiv da ist. Wir könnten auch regionale, bekanntene Sportarten, Feiertage, Persönlichkeiten in Artikel einfließen lassen. Weil wer kennt den amerikanischen Footballplayer irgendwas? Ich kenne keinen. Aber wenn man einen Artikel macht, der diesen tollen Footballplayer in den Vordergrund setzt und dieser dann übersetzt wird auf das Deutsche, dann sagen wir, interessanter Artikel, das Beispiel holt mich aber nicht ab, weil ich kenne den nicht. Wenn ich jetzt aber hingegen Fußball nehmen würde und dann eine bekannte deutsche Persönlichkeit nehmen würde, würde ich für das Gleiche deutlich mehr erreichen können, weil ich dann in dem Markt, in dieser Sprache, in diesem kulturellen Raum einfach mehr abholen kann. Und das geht wirklich nur durch Automatisierung. Weil wir können nur grundlegend vorgeben, was soll der Artikel sein, worum soll er gehen und die Details lassen wir dann vielleicht individuell erstellen. Ja, Datumsformate, Maßeinheiten, das sind Dinge, wo man sich auch schon natürlich darum kümmert. Kann man machen durch Variablen und sowas, ist beim Schreiben im Text im CMS ein bisschen nervig und man eine Variable reinpacken muss. Aber wenn man jetzt ab sofort 10.12.2024 schreibt und im Amerikanischen wird es automatisch dann umgeschrieben zur amerikanischen Schreibweise und sowas, ist das, glaube ich, sehr angenehm aus Sicht der Redaktion, weil man sich um sowas nicht kümmern muss und der Amerikaner es eben seinem gewohnten Datumsformat lesen würde. Wie gesagt, wir sprechen von einer direkten Übersetzung. Nicht alles macht natürlich Sinn, dass man den Artikel überhaupt in gewisse Sprachen übersetzt. Ein weiteres Thema, KI-Moderation. Und zwar, wir haben ja schon lange so Themen, ja, User-Generated Content im Blog, Internet, Communities, Shop und so weiter mit verschiedenen Dingen, die von Usern bereitgestellt werden. Und seit es die Dinge gibt, gibt es immer das Thema, boah, wer moderiert das denn? Wer kümmert sich denn drum? Wie kriegen wir denn mit, dass gerade jemand über uns auf Social Media abzieht und so weiter und so fort? Das sind ja so Themen. Im Intranet wollen wir wirklich die Kommentare freischalten, weil nicht, dass da jemand schlecht, postet und sowas, mit KI haben wir jetzt deutlich besser die Möglichkeiten, proaktiv einzugreifen, dass gewisse Dinge einfach gar nicht gepostet werden. Auf einem ganz anderen Niveau, wie wir jetzt die letzten Jahre hatten. Auch, dass wir vielleicht teilautomatisiert wirklich Antworten darauf, wenn jemand zu Recht, sage ich mal, respektvoll kritisiert, dass man dann sehr schnell eine gute Antwort formuliert und nicht das erstmal einen Tag lang im Intranet stehen lässt und die halbe Belegschaft dann sagt, ja, ich bin auch der Meinung, wieso bin ich total mies? Also schnell reagieren und schnell draufgehen, die KI kann unterstützen mit einer passablen Antwort. Also da können wir viel, viel tun. Wir können eben Inhalte generell in Echtzeit prüfen, gerade vielleicht, wenn man im Bereich unterwegs ist, wo man Foren hat, wo ja unheimlich viel diskutiert wird und können wir in Echtzeit prüfen, ob das respektvoll ist, ob der Umgang respektvoll ist, untereinander, ob das zu den Unternehmenswerten auch grundsätzlich passt. Und leider sehr, sehr wichtig geworden, die Erkennung von Hate Speech und Fake News. Wenn ich durch mein Facebook-Feed scrolle, was ich da für Mist lese und die Leute liken es und das ist ein totaler Mist. Das ist erfundene Story, die auf Emotionen basiert. Der arme Hund, der gerade wieder irgendwo gefunden wurde, den man gerettet hat, wo keiner weiß, dass der zuvor platziert wurde und das alles rückwärts gefilmt wurde. Und das sind alles so Dinge, die jetzt in der heutigen Welt stark kommen und noch schlimmer werden. Also brauchen wir wirklich moderierende Möglichkeiten, die uns helfen dabei, das schnell zu erkennen. Die Kehrseitemedaille ist natürlich wieder Zensur. Da müssen wir auch aufpassen, dass es nicht dazu führt, dass gewisse Inhalte generell raus sind. Wichtig ist auch gerade in der Politik die Meinung des anderen überhaupt zu hören, damit wir darüber reden können und vielleicht die eigene Position nochmal anders zu betrachten. Da muss man auch vorsichtig sein, dass das nicht sehr einseitig danach wird. Tech by AI. Ja, im ganzen Kontext wird natürlich auch das ganze Technische stark sich verändern und wir werden auch jetzt direkt im CMS-Kontext sehen, dass Frontends und Backends in naher Zukunft automatisiert erstellt werden. Das ist so den Job, den viele Agenturen, viele Entwickler so die letzten Jahre hatten. Ich glaube, in fünf Jahren werden das nicht mehr so viele Menschen machen, die dann programmieren. Wir werden andere Dinge tun, aber es wird einfach viel schneller gehen. Oder eine Person wird Frontend, Backend, Design, alles in einem machen, weil man es eben über Prompts macht. Dadurch, der Vorteil ist natürlich für das Unternehmen, wir sind schneller. Wir können viel schneller Dinge umsetzen, viel schneller diesen neuen Kanal bedienen, diese Kampagne umsetzen, weil wir da sehr, sehr, sehr agil reagieren können. Führt natürlich zu reduzierten Personalbedarf für diese Aufgaben, die wir heute sehen. Hier nochmal die Analogie zum, früher waren zehn Leute, wurden gebraucht, die ganze Familie auf dem Acker, mit dem Ackergaul zusammen und haben den Acker gepflügt. Heute macht die 20-fache Menge macht einer mit dem Traktor. Hat sich verändert. Die Personen arbeiten woanders. Das wird bei KI auch passieren. Wichtig ist, dass man die Fähigkeit hat, die kreative Fähigkeit, mit diesen KI-Dingen zu arbeiten. Dass man weiß, ich kann, ah, da bekomme ich ein Output, da bekomme ich ein Output und ich bekomme diese Dinge zusammen, weil ich auf einer anderen Meta-Ebene in Zukunft arbeiten werde. Etwas, was die Redaktion aus meiner Sicht stark verändert, ist Content Management by Voice. Weil wir haben ja jetzt schon intuitive Sprachsteuerung und nicht auf dem Niveau von, von Alexa, wie es heute ist. Da habe ich vor Jahren auch auf Messen Beispiele gesehen, wie man mit Alexa dann Content Dinge initiiert hat. Die sind wieder verschwunden. Ja, warum? Weil sie waren nicht intuitiv genug. Man musste Befehle lernen. Genauso wie bei Siri und Co. Wer alles schon mal die Chat-GPT-Voice-Fähigkeit ausprobiert hat, merkt, das ist fast wie mit einem Menschen zu sprechen. Und das sind Dinge, die natürlich für alle Arten von Eingaben sich ändern können, weil die beste, die natürlichste Eingabe-Schnittstelle, die wir als Menschen haben, ist die Sprache. Wenn wir sie mal erlernt haben, können wir damit am meisten machen. Und wir alle sind froh, wenn wir diese blöden Fernbedienungen, die wir zu Hause haben, endlich mal ersetzen können durch eine vernünftige Sprache. Weil das ist das, was uns wirklich erleichtert. Es ist egal, was die Unternehmen gedacht haben an sich an UI. Ich spreche einfach. Und das Ding versteht mich und schaltet dann um. Und schaltet das ein, was ich möchte. Wir können damit, Content Management by Voice, schnelle, also auch komplexe Vorgänge schnell bearbeiten. Das kann ich mir so vorstellen. Wir sitzen in unserem Büro, zu Hause im Homeoffice und wir sprechen. Wir sagen, ich möchte eine neue Landingpage für unser neues Produkt. Es geht um das Produkt eines neuen Wasserhahns, der Wasserhahn X5 8030. Den möchte ich bitte für eine Messe, möchte ich die Landingpage bauen. Die Zielgruppe dafür sind die Messebesucher. Die sollen sich darüber anmelden oder vorab anmelden können und nachher vielleicht auch Feedback geben können. Bitte erstellen wir eine erste Version. Natürlich wird prompt noch ein bisschen mehr gefüttert. Dann bekommen wir eine Landingpage erstellt. Ist nicht so gleich zufrieden. Sagt, machen wir bitte noch zwei Varianten. Bekommt noch zwei Varianten. Also wir reden jetzt von etwas, wir haben gerade 15 Minuten verbraucht. Dann sage ich, okay, bitte nehmen wir den Hero Teaser aus der ersten Variante. Ich hätte gerne das Kontaktformular aus der zweiten Variante. Und baue mir das zusammen und erstelle mir dann die Landingpage. Und dann könnte ich, und den Rest, dann sage ich, jetzt bin ich zu 95 zufrieden, mache ich manuell. Weil ich sage, das möchte ich dann ganz händisch machen. Und habe vielleicht etwas gebaut, wo ich früher ein ganzes Team, brauchte, habe ich selbst gemacht, habe ich selbst gemacht durch Sprache, weil die Sprache angedockt ist an das CMS. Und das CMS dann die Schnittstelle dazu liefern kann. Das geht jetzt in dieser, so wie ich es jetzt formuliert habe, wird jetzt noch nicht nächstes Jahr voll da sein. Aber es wird erste Dinge geben, wo man es schon mal ausprobieren kann, im simplen Fall. Und es wird wenige Jahre dauern, bis wir das wirklich so komplett sehen können. Und das wird viel verändern. Verändern in der Art, wie wir arbeiten, mit Sprache. Das ist jetzt nur ein Beispiel für das CMS. Das gilt ja für jedes andere Werkzeug, was wir verwenden auch. Thema Redaktionsführung. Hier ein schöner Thermomix, durch die KI erstellt. Es ist nicht das Original. Wir haben selbst einen zu Hause, schaut er nicht aus. Ich habe das als Beispiel genommen, weil der Thermomix ermöglicht es mir als, will ich sagen, Koch an Alphabeten sogar, was Vernünftiges zuzubereiten. Und ähnlich können KIs unterstützen, für Leute, entweder für welche, die sich noch nicht auskennen, die Webseite gut zu pflegen oder für welche, die Profis sind, einfach noch mehr machen zu können. Also wir können in kürzerer Zeit viel mehr machen, so Stefan, wie du es vorhin auch schon erwähnt hast. Effizienz ist das das Wichtige, was sich Unternehmen auch erhoffen. Also das CMS führt durch den Redaktionsprozess. Es erklärt, wenn man etwas falsch macht, es erklärt, wie das geht. Redaktionsschulungen werden fast überflüssig, weil man den Co-Piloten direkt nebendran sitzen hat, der einem erzählt, hey, nein, das Bild funktioniert so nicht, das musst du so und so machen, wie auch immer. Also es führt an der Stelle. Es kann einem helfen, das ist so ein Stichwort Predictive Content Delivery, passende Inhalte, Formate und Zeitpunkte zu definieren für etwas, für eine Kampagne, die wir gerade vorhaben und zu sagen, auf Basis dessen, was ich jetzt von der Webseite kenne, was veröffentlicht wurde und für Social Media, kann ich eben helfen dabei, diese Inhalte zu definieren und wir glauben, dass jetzt für diesen Teil ein Video besser wäre. Wir erstellen dir mal etwas. So war es jetzt gerade ja der breiten Masse vorgestellt worden, das Videotool von OpenAI. Solche Dinge werden dann angebunden und generieren dann vielleicht den passenden Content, vielleicht eben in drei Formaten und dann wird er zielgruppenspezifisch auch ausgespielt. Also wir schauen in die Zukunft sehr stark, weil wir die Daten haben und was sehr hilft, und was sehr hilfreich sein wird für die Redaktion eine permanente Qualitätsprüfung für alle Themen, Barrierefreiheit, rechtliche Sicherheit, SEO und so weiter, dass man sofort Feedback bekommt vor der Publikation. Können wir das so rausschicken? Ist das überhaupt konsistent? Schreiben wir E-Mail immer mit Bindestrich oder ohne? Also solche Dinge, die geprüft werden sollten, bekommen wir permanent dabei und können in der gleichen oder kürzeren Zeit einfach höhere Qualität liefern. Und das Letzte, was ich sagen möchte, die Webseite ist tot, ich liebe das Content Management. Das ist jetzt ein bisschen überspitzt, dass die Webseite tot ist, aber ich möchte es kurz erklären. Die Webseite wird einen anderen Stellenwert haben. Warum? Persönliche Assistenten werden wir stärker für Informationsbeschaffung nutzen. Das heißt, unser persönlicher Assistent auf dem Smartphone, der wird in naher Zukunft, wird der, nicht in naher Zukunft, heute zum Teil auch schon, den fragen wir in jedem In jeder Situation kannst du mir eine Information geben, kannst du ein Produkt vergleichen. Ich überlege mir, soll ich das neue iPhone kaufen oder das ältere? Was für einen Vorteil hätte ich denn? Sag mir doch bitte. Der besucht die Dinge automatisch. Im B2B genauso. Wenn ich recherchiere für Lieferanten, würde ich die KI vielleicht fragen, die holt sich die Information irgendwo her, holt sich Details aus den Datentöpfen der Lieferanten und stellt die mir dar. Weil wenn ich die Daten nicht bereitstelle, das Unternehmen, dann bin ich halt nicht in dem Vergleich mit dabei. Aber die Assistenten übernehmen die Aufgabe von uns, wenn es um Informationsbeschaffung geht. Wenn ich genau weiß, was ich möchte, warum soll ich in Zukunft noch irgendwas anderes nutzen als meine lokale KI, die genau dafür von Google, Apple und Microsoft aufgepimpt wird, damit sie uns hilft für Urlaubsbuchung und Co. Das werde ich da drüber machen. Werde ich keine Webseiten mehr besuchen. Die Webseite wird aber mehr für Inspiration dienen, so wie wir heute den Schaufensterbummel kennen. Wir gehen durch die Stadt, gucken mal, oh, das ist interessant. Habe ich mir gar keine Gedanken drüber gemacht, das finde ich ja interessant. Das heißt, da wird die Webseite eine andere Stärke, Stellenwert einnehmen, wie es vielleicht heute ist. Bei Informationen bekomme ich auch so. Aber die Inspiration, die bekomme ich auf der Webseite. Dass Dinge möglich sind. Und dazu auch nochmal als Stichwort, was eben auch Crown Peak entsprechend anbietet, Headless Content Management, ist die Architektur der Zukunft, die es überhaupt ermöglicht, dass wir solche Dinge machen können, dass wir irgendwelche Informationsassistenten mit guten Informationen befüllen. Die holen sich das aus dem Headless Content Management, aus der Schnittstelle oder wie auch immer Dinge sich in Zukunft entwickeln werden. Aber ich brauche ein zentrales Content Management, um Herr meiner Daten zu sein. Ich entscheide, was rausgeht. Und das dürfen die Assistenten eben nutzen. Deswegen Content Management ist nach wie vor wichtig. Wir werden aber viele Kanäle haben und noch mehr als heute eben die, über die wir es ausspielen. Zum Schluss nochmal kurz ein Fazienten Ausblick. Wir werden mehr von reaktiver zu proaktiver Content-Erstellung gehen, weil wir viel mehr Daten haben, viel mehr geführt werden. Das könnte interessant sein. Wir können das viel, viel schneller machen. Und die KI erinnert uns übrigens in zwei Monaten ist Weihnachten. Es wäre doch ganz sinnvoll, wenn du jetzt eine Kampagne startest zu dem und dem und sagst, gute Idee, mache ich. Also ich werde viel mehr erinnert an solche typischen Dinge oder denke dran, nächstes Jahr ist WM in so und so. Bereite mal was vor. Wir brauchen Zeit. Menschen und KI als Team. Das wird ganz wichtig sein, weil die KI unterstützt uns. Wir sollten das als Chance nutzen und uns damit einfach stärker machen. Weiter gehen, als wir es heute tun. Dinge tun. Endlich mal den Podcast produzieren, für den wir bisher keine Zeit hatten. Jetzt haben wir sie, dank KI, wird nochmal einen Tag pro Woche freigeschaufelt, der mir hilft, den Podcast zu machen. Wir werden neue Rollen und Prozesse haben. Wir werden von, wenn man es als Orchester sieht, aktuell sind wir vielleicht der Geiger oder der Trompeter oder der Trommler. In Zukunft sind wir der Dirigent. Das heißt, wir haben mehrere Möglichkeiten. Wir gehen eine Ebene zurück und können dadurch mehr dirigieren, mehr tun, als es heute ermöglicht. Wie der vom Acker, zehn Personen hin zum Traktorfahrer, dem Landwirt, der das wirklich selber managt. Und wichtig ist, wir müssen uns bewusst sein, dass wir hier noch viel stärker, als uns das Internet verändert hat, eine kontinuierliche Evolution haben. Ich würde sagen, das Erdervorsetzen ist eine Revolution. In zwei Jahren kann das schon wieder völlig anders aussehen, weil was hochkam, was wieder alles verändert. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es unruhig wird im Sinne von permanenten Veränderungen, auf das können wir uns einstellen, weil die KI permanent neueste Dinge ausgibt. So, das, somit möchte ich jetzt auch den Teil von mir verändern, die sieben Thesen zum Content Management, wo ich denke, wie es sich veröffentlichen, ermöglichen wird, was sich ändern wird und möchte da jetzt auch übergehen in die Q&A Session und auch wieder den Stefan zurückholen. Ja, danke schön. Ja, es gibt tatsächlich ein paar Fragen. Ich weiß gar nicht, ob wir mit der Restzeit auskommen. Wir versuchen es mal. Ich gehe mal kurz durch. Also, es gab die Frage, ob das Webinar aufgezeichnet wird. Ja, es wird aufgezeichnet und auch an die Teilnehmer verschickt. Dann gibt es die Frage von Agathe. Moin aus Hamburg, habe ich das richtig verstanden. Man kann die Nutzung begrenzen, sodass nicht alle Redakteure alle Funktionen nutzen können. Das bezog sich noch auf First Build und die AI Suite. Ja, es gibt ein umfassendes Rechtemanagement. Wer darf Prompts machen? Es können Prompts geschützt werden, die dann beispielsweise als Corporate Prompts überall zur Verfügung stehen. Und ich kann pro Projekt nochmal entscheiden, darf da überhaupt was genutzt werden und so weiter. Also, ja, es gibt ein umfassendes Rechtemanagement. Dann gibt es die Frage von Mihailo. Hallo aus Nürnberg. Kann ChatGPT zur Optimierung der SEO -Strategie durch einen CMS beitragen und wie? ChatGPT mit Sicherheit eingebettet ins CMS. Könnte ich jetzt nochmal genauer erklären, was dahinter steckt. Also, was haben wir beispielsweise gemacht in der Trialface? Mische die folgenden Keywords in meinen Text ein. Und dann wurde eben eine bestehende Landingpage nochmal in Bezug auf bestimmte Keywords verbessert. Das ganze Thema mit den Bildern, mit dem Alttext im Kontext der Seite pusht natürlich SEO-technisch. Das Erzeugen von Meta-Description, Meta-Text und so weiter, von H1-Überschriften, von sprechenden Link-Texten. Es gibt die diversesten Use Cases, die schon gemacht werden, umgesetzt werden in dem Zusammenhang und die alle in das Thema SEO einzahlen. Also, ja, wobei ich es jetzt gar nicht auf ChatGPT beschränken wollen würde, sondern allgemein, wie man die Sprachmodelle eben nutzt. Dann gibt es eine Frage vom Ingo zum Thema Voice-Steuerung im Privatbereich. Hier mal ein Versuch eines Promts. Diskutiere die zukünftige Akzeptanz von Sprachsteuerung im Smart Home. Welche Rolle spielt die Transparenz der Datenverarbeitung für die Nutzerakzeptanz? Und warum könnte die Erkennung von Sprachbefehlen außerhalb des heimischen Netzwerks, zum Beispiel in der Cloud, eine Herausforderung darstellen? Welche Alternativen gibt es, um Vertrauen zu schaffen und die Bedenken der Nutzer hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit zu adressieren? Da du das mit dem Voice-Assistenten gesagt hast, darfst du, Nico. Ja, das ist ein guter Punkt natürlich. Das eine ist, es gibt zum einen die Datenschutzverträge auch der einzelnen Anbieter. Google, Microsoft, Apple und Co. Die ja sagen, was damit gemacht wird. Wird es für Trainings verwendet und Co.? Das ist so das eine, wo man sich gut informieren muss, ob das, was man jetzt eben selbst nutzt, tatsächlich für Trainings verwendet wird. Bei Alexa war das ja auch mal so, gab es einen riesen Aufschrei, wo dann Chats, Gespräche rauskamen und gesagt haben, kann nicht sein, dass meine persönlichen Gespräche dort diskutiert werden. Das heißt, es ist grundsätzlich natürlich immer alles, was in der Cloud ist, auch bei Sprache, ein Risiko, ich gebe es nach draußen, wird es tatsächlich nicht verwendet und auch bei den amerikanischen Dingen, das meiste ist ja amerikanisch, dank Donald Trump weiß man ja auch nicht mehr, was passiert jetzt wieder. Wir hatten ja auch schon in den letzten Jahren immer wieder Diskussionen, dürfen wir die Daten überhaupt in den USA hosten, Microsoft und Co.? Gab es ja schon viel. Das wird bei, durch das Thema KI, wird sich das nicht verändern, es wird sich noch verstärken, aber das Grundproblem bleibt das gleiche. Ist das Vertrauen da? Wir werden hoffentlich auch einige, sag ich mal, europäische Modelle sehen, es gibt ja schon welche, die sind halt technisch noch nicht so gut, wo wir sagen, wir haben einen europäischen Datenschutz, der sagt tatsächlich, das bleibt in Europa, wird von niemand anders verwendet, aber grundsätzlich, es ist immer, es muss uns bewusst sein, wir geben Daten von uns raus und wir müssen vertrauen, dass dann in dem einzelnen Bereich, die tatsächlich auch wirklich auch entsprechend mit der entsprechenden Sensibilität auch gemanagt werden. Ich hoffe, das hat die Frage beantwortet. Dann gibt es eine Frage von der Xenia. Hi ChatGPT, du bist KI-Experte, kannst du mir etwas mehr zum Thema Geo, Generative Engine Optimization erzählen? Gibt es hier Unterschiede zu den bisherigen SEO-Regeln? Kann ich machen? Darf ich? Ja, also, SEO an sich, das ändert sich ja auch laufend eigentlich, also sicherlich gibt es da Unterschiede, beziehungsweise Generative Engine Optimization zielt ja tatsächlich ein Stück weit darauf ab, dass man eben die Assistenten, die KI-Assistenten meiner potenziellen Endkunden erreiche und das ist etwas, was sicherlich nicht mit menschlicher Arbeitsleistung klappen kann. Ich muss ja wirklich die verschiedensten Varianten, die verschiedensten Versionen erzeugen, dabei hilft mir die KI, also einen Text in fünf verschiedenen Längen, Ansprachen und so weiter zu erzeugen, um eben entsprechend relevant zu werden für den Assistenten meines potenziellen Kunden. Also ja, das wird sich, das wird es sicherlich ändern und insgesamt wird das Thema SEO auch in die Richtung gehen, dass es gar nicht mehr unbedingt darum geht, menschliche Suchbegriffe bei Google auch hinbar zu machen, sondern eben Assistenten, von Assistenten gefunden zu werden und eben in die Richtung Conversational AI eben auch passende Antworten zu haben, eben für kommunikative Suche. Ich hoffe, das hat die Frage beantwortet. Danke, Senja. Das war auf jeden Fall schon mal ein guter Prompt. Michailo, hilft die Implementierung von KI in ein CMS nur bei Redakteuren oder kann sie auch Entwicklern bei der Personalisierung des CMS unterstützen? Ist ChatGPT derzeit auch für Site-Architekt verfügbar oder nur für den Content-Creator? Der Content-Creator, die Frage ist einfach zu beantworten, ist schon eine Voraussetzung, ja. Das heißt, im Site-Architekt kann ich das nicht tun, im Content-Creator auf jeden Fall schon. Kann es Entwicklern bei der Personalisierung unterstützen? Ich kann ja schon mal so ein bisschen auf dem Nähkästchen plaudern, was wir an Entwicklerunterstützung gerade schon in der Entwicklung haben. Das ist beispielsweise automatisiertes Erzeugen von Markup für meine Ausgabe. Beispielsweise fehlt mir eine H1 und ich kann dann KI-gestützt einfach eine H1 erzeugen und in mein Template einfügen beispielsweise. Sowas geht auf jeden Fall. Bei der Personalisierung kann KI auf jeden Fall auch unterstützen. Ich würde mir vorstellen, dass man eben seine Personas hat, die man versorgen möchte, seine Zielgruppen an Sprachen hat und dann definiert man sich einen Prompt, der eben die Sprache dieser Zielgruppe spricht. Und ich nutze eine Personalisierungssoftware wie First-Port-Eyes beispielsweise, um verschiedene Varianten zur Verfügung zu stellen. Und sobald klar wird, welche Präferenz mein User hat, spiele ich immer eine Variante, die auf dem Basis dieses Prompts erzeugt wurde, was dem User gefällt, ausgespielt wird. Also ja, wobei ich das weniger bei den Entwicklern sehe, als mehr tatsächlich bei den Reaktionen. Ich sehe gerade noch eine interessante Frage, die geht auch an mich. Was ist gemeint? Es lebe Content Management. Danke für die Frage. Da hole ich ein bisschen aus, was ist denn Content Management? Ich habe ja früher mal die Content Management Gruppe im Jahr 2000 auf Xing eben gegründet. Weil Content Management war analog mit Content Management System. Dann später haben die Anbieter, zehn Jahre später haben sie umbenannt in Web Experience Management. Später wieder kamen jetzt Digital Experience Management, wo ich gedacht habe, Mist, ich habe eine Gruppe mit total alten Namen. Später habe ich festgestellt, ja die Marketing Namen ändern sich, weil sich die Kanäle verändern, aber die Basis darunter, Content Management ist das, was das heißt, das Management der Inhalte. Und was ich jetzt gesagt habe vorhin, dass die Website sich ja so verändern wird. Dann müsste man die Frage stellen, ja macht dann ein Content Management System überhaupt noch Sinn? Weil die Web- oder nicht mal dem gleichen Maße Sinn ist ja weniger wichtig. Und ich sage ja ja, weil das Content Management, wo ich einfach nur Inhalte bereitstelle für alle Kanäle, ist genauso wichtig wie eh und je, wird vielleicht noch wichtiger. Die Webseite aber an für sich verliert an Bedeutung, weil wir auf anderen Kanälen unterwegs sind. Weil die Chinesen mit ihrem WeChat, ist ja eh schon krasser, die sind ja viel in ihrem WeChat unterwegs. Die machen das nochmal viel, viel, viel stärker als wir. Deswegen war das damit gemeint. Vielleicht noch zur letzten Anmerkung von Ingo Hansmann nochmal. Im Heimbereich wird die komplexe Sprachangabe erst nach, dann im größeren Stil akzeptiert werden, wenn gesichert ist, dass nicht alle eingeben Ansagen auswertbar bei Fremden landen und wir damit gläserner werden. Gebe ich absolut recht. Jetzt kommt auch mal ein großes Aber. Ja, vielen ist es egal. Vielen Leuten ist es einfach egal, die einfach sagen, ach meine Daten, die machen sich überhaupt keine Gedanken darüber. Es ist cool, es bringt mir was, ich gebe alles her. Das ist leider die Sache so, sondern nur diejenigen, die sich bewusst sind, was mit den Daten passiert, die sagen, das will ich nicht. Und ich würde sagen, der Großteil der Bevölkerung macht sich da keine Gedanken, sagen, cool, ich kann da einen Urlaub mit buchen. Ich weiß gar nicht, was Daten sind, wem die gehören. Das ist in der Tat eine große Gefahr, dass das halt wirklich ausufert. Da gebe ich absolut recht, aber eben viele machen sich da gar keine Gedanken. Ja, jetzt kann man natürlich, also das Beispiel, was du genannt hast, Nico, dass man wirklich einfach über Sprachen mit seinen Zimas redet. Wenn man sich das jetzt mal wieder im Verspirit-SaaS-Umfeld vorstellt, dann würden wir natürlich die Daten eben entsprechend GDPR-konform verarbeiten und nicht irgendwo hinschicken. Das muss schon sichergestellt sein, wenn das jetzt von Software-Vendor-Seite kommt. Natürlich wird es da verschiedenste Lösungen geben und der Use-Case per Sprachsteuerung, Dinge zu tun, wird sich, glaube ich, grundsätzlich noch mehr verbreiten. Und ja, da wird es definitiv Stellen geben, wo irgendwelche Algorithmen in China oder den USA Dinge tun mit unseren Daten, mit unseren Eingaben. Ich weiß nicht, ob es sich wirklich verhindern lässt. Zumindest mal kann ich sagen, dass man im Bereich Content-Management-Systems sich zumindest vertraglich absichern kann. Genau. Da gibt es noch ein Lob vom Holger. Vielen Dank. Top an beide Referenten. Das freut uns natürlich sehr. Und dann kommt noch einen herzlichen Dank für bei Vorträge und Impulse. Wünsche weiter viel Erfolg auf kreative Bühne. Alles Gute. Glück auf. Und eine wertschöpfende Woche. Vor allem gesund bleiben. Von Alfons. Vielen, vielen Dank. Und damit sind wir auch schon ein paar Minuten über der Zeit. Ich hoffe, wir hoffen, es hat euch gefallen. Wie gesagt, vernetzt euch gerne mit uns auf LinkedIn. Wir machen bestimmt auch nochmal das ein oder andere Webinar zusammen, Nico. Würde mich freuen. Und damit eine schöne Vorweihnachtszeit. Macht's gut. Ebenfalls. Ciao.